Zum 304. Mal pilgernd unterwegs an den Niederrhein

Kevelaerbruderschaft Alsdorf und Umgebung : Zum 304. Mal pilgernd unterwegs an den Niederrhein

Die Kevelaerbruderschaft Alsdorf und Umgebung pilgerte zum 304. Mal zum Marienwallfahrtsort Kevelaer. Unter Leitung der neuen Präfektin Roswitha Koerfer nahmen 45 Pilger an der sechstägigen Fußwallfahrt zum niederrheinischen Marienwallfahrtsort teil.

Die Wallfahrt stand unter dem Leitwort „Wohin sollen wir gehen?“. Geistliche Begleiter waren Pfarrvikar Pater Gerd Blick und Diakon Joachim Stümpel.

Nach Übernachtungen in Wegberg und Straelen erreichten die Pilger am Donnerstag ihr Ziel und feierten gemeinsam mit Bus- und Pkw-Pilgern das Hochamt in der Marienbasilika zu Kevelaer.

Bei schönem Spätsommerwetter wurde der Kreuzweg gemeinsam gebetet, und in der Lichterprozession wurden am Spätnachmittag die Tagespilger verabschiedet.

Am Abend wurde in einer kleinen Feierstunde die Silberjubilarin Hildegard Joassart aus Gereonsweiler geehrt, die zum 25. Mal an der Fußwallfahrt teilnahm. Eine Neupilgerin konnte in der Bruderschaft willkommen geheißen werden, und Ehrungen für fünf, zehn und 15 Jahre Fußwallfahrt wurden ausgesprochen. Der ehemalige Schatzmeister der Bruderschaft, Fritz Apweiler, nahm sogar zum 35. Mal an der Fußwallfahrt teil. Ein Grußwort des Bischofs erging an die Jubilare. Glückwünsche und Geschenke folgten von der Wallfahrtsleitung, der Bruderschaft und den Fußpilgern.

Am folgenden Tag machten sich die Pilger wieder auf den Heimweg und wurden am Sonntag von ihren Angehörigen in Gereonsweiler und Alsdorf St. Castor empfangen. Zum Abschluss wurden zur Freude aller, Hans-Peter Klassen und Robert Saffer zu neuen Brudermeistern ernannt, um die Bruderschaft in der Leitung und Organisation der Wallfahrt zu unterstützen.

Die diesjährige Wallfahrt fand unter extremen Wetterbedingungen statt. Den Pilgern wurde auf der rund 190 Kilometer langen Strecke viel abverlangt. Trotz Hitze und drohendem Gewitter bildeten sie eine harmonische Gemeinschaft und konnten so in gegenseitiger Unterstützung ihr Ziel, das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten, erreichen.

Dankbar und glücklich versprach man, sich zur Wiedersehensfeier am Samstag, 28. September, zu treffen – oder bei der nächsten Wallfahrt im Jahr 2020.

(dag)
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