Gemeinschaftskonzert des Schaufenberger Männerquartetts mit dem MGV Setterich

Alsdorf : Gemeinschaftskonzert des Schaufenberger Männerquartetts mit dem MGV Setterich

Auch das zweite Gemeinschaftskonzert des Schaufenberger Männerquartetts mit dem MGV Setterich als Sommerkonzert, beide unter der Leitung des umsichtigen Dirigenten Georg Vorhagen, der die Chöre auch selbst am Klavier begleitete, hatte es in sich, wozu auch der mitwirkende Frauensingkreis Alsdorf-Schaufenberg unter der Leitung von Leo Maassen entscheidend beitrug.

Seit dem Zusammenschluss des Männerquartetts Schaufenberg und des MGV Setterich verfügt die Chorgemeinschaft über rund 30 Sänger, die sich in kurzer Zeit zu einer prächtigen und stimmgewaltigen Einheit entwickelt hat.

„Auf der Straße der Lieder“

Sicherlich daher nicht von ungefähr, dass beim Sommerkonzert am Sonntag unter dem Motto „Auf der Straße der Lieder“ der große Verkaufsraum des Autohauses Ford Gohr bis auf den letzten Platz besetzt war, was bei der Begrüßung dem Vorsitzenden Heinrich-Josef Gilleßen zum jubeln brachte: „Ich bin überwältigt. So viele Besucher haben wir noch nie gehabt“, darunter auch Verbandsvorsitzender Willi Leisten, der kaum ein Konzert seiner Mitstreiter in der Region auslässt. Gemäß dem Motto leitete die Chorgemeinschaft auch das Konzert mit dem entsprechenden Liedtext ein.

Die weitere Liedauswahl, auch die des Frauensingkreises, ließen die Herzen, besonders der stark vertretenden älteren Generation, höher schlagen. Auch konnte man wieder feststellen, dass die Besucher immer wieder gerne bereit sind, bei bestimmten Liedern mitzusingen, so auch beim zweiten Lied der Chorgemeinschaft im ersten Programmteil: „Wir wollen zu Land ausfahren“.

Dem Lied „Ich zähle täglich meine Sorgen“ folgte der Frauensingkreis unter anderem mit „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Diridonda“.

In der Pause und auch vor Beginn des Konzertes machten die Besucher reichlich Gebrauch vom Getränkestand und vom Kuchenbuffett. Mit zwei typischen Frauenliedern startete der Frauensingkreis in den zweiten Pogrammteil: „Was wär´n die Männer ohne uns“, „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ und „Ich will keine Schokolade“.

Gemeinsam mit dem Publikum und dem Lied „Wenn die bunten Fahnen wehen“ startete die Chorgemeinschaft im zweiten Programmteil. Dem folgten noch eine Reihe von Ohrwürmern wie „Der Abschied fällt schwer“, „Heute geht es an Bord“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“. Da hatte Vorsitzender Heinrich-Josef Gilleßen vom Männerquartett Grund genug, sich bei beiden Chören der Chorgemeinschaft und des Frauensingkreises Schaufenberg mit ihren Dirigenten und Klaus Prümm, dem „zuverlässigen Begleiter auf dem Akkordeon“, zu bedanken, welches die Chöre mit dem Lied „Dankeschön und Aufwiederseh´n“ auch noch musikalisch dem beifallsfreudigen Publikum gegenüber zum Ausdruck brachten.

Die Begeisterung der Besucher führte zu zwei Zugaben „Warum bist du gekommen“ und „Das Lächeln kommt vom Trinken“. Der Zusammenschluss beider Chöre  dürfte sich langfristig auszahlen.

(rp)
Mehr von Aachener Nachrichten