Friedhofsvorplatz in Alsdorf-Hoengen umgebaut

Hoengen : Der Vorplatz des Friedhofs erstrahlt in neuem Glanz

Seit April diesen Jahres hat der städtische Eigenbetrieb Technische Dienste eine besondere Aufgabe „ganz nebenbei” bewältigt. Gut 500 Arbeitsstunden wurden im regulären Betriebsablauf dafür genutzt, den Vorplatz der Friedhofsanlage im Stadtteil Hoengen neu zu gestalten.

Das Projekt nutzte fortwährend „freie Stellen” im Kalender des Bauhofes – verfügbare Ressourcen und Arbeitskraft konnten somit nach und nach in die Umgestaltung fließen. Zum Wochenanfang konnten Baubetriebshofleiter Philipp Eisenbach und der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen den neuen, barrierefreien Vorplatz vorstellen.

Eine ebene Fläche vor der Kapelle, robuste Sitzgelegenheiten und ein besonderer Schutz gegen wucherndes Unkraut zeichnen den Eingangsbereich des Friedhofs von nun an aus.

Trotz des vergleichsweise „kleinen” Eingriffs wurden insgesamt stattliche 600 Tonnen Material bewegt. Kahlen zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass sämtliche Arbeiten auf dem Gelände in städtischer Eigenleistung erledigt wurden. Ferner wurden Mitarbeiter von allen drei Betriebszweigen (Straßenbau, Gartenbau und Friedhof) eingesetzt.

„Die alten Stolperfallen gehören der Vergangenheit an”, erklärte Eisenbach. Sämtliche Zugänge zum Friedhofsbereich sowie die große Fläche im Eingangsbereich seien nunmehr barrierefrei und würden zum Verweilen einladen. Dabei wurde eine Verringerung der befestigten Flächen zugunsten von Grünflächen umgesetzt – eine „Betonwüste” wollte man unter keinen Umständen etablieren. Der Unterhalt der Grünflächen gestalte sich aus städtischer Sicht dennoch vergleichsweise Einfach, da Rasenmäher die Graskanten problemlos schneiden können. Ein aufwändiges Kantenschneiden mit entsprechendem Gerät sei nicht notwendig.

Neue Bänke aus massivem Material sind fest verankert auf dem Gelände des Vorplatzes. Gegen die Witterung sowie etwaigen Vandalismus seien diese Sitzelemente bestens gewappnet, verriet Eisenbach. Große Platten auf dem Platz verringern Außerdem die Nettoanzahl der Fugen, wodurch unansehnliches Unkraut per se einen schweren Stand hat. Die verbleibenden Fugen wurden mit heißem Dampf „ausgespült” und anschließend versiegelt. Kahlen versprach, dass die Arbeitsgemeinschaft der Alsdorfer Friedhofskommission auch die anderen Friedhöfe im Stadtgebiet weiterhin im Blick hat.

Diese sollen in den nächsten drei Jahren Stück für Stück modernisiert und verbessert werden, die jährliche Budget hierfür stehen zur Verfügung. Lob für die Kommissionsarbeit gab es fraktionsübergreifend: CDU-Fraktionsgeschäftsführer Gerd Rügamer stellte fest, dass „die Alsdorfer Friedhöfe in den letzten Jahren immer besser geworden sind”.

(yl)