1. Lokales
  2. Nordkreis
  3. Alsdorf

Feuerwehr löscht Brand in Mehrfamilienhaus in Alsdorf

Höchste Alarmstufe : Wohnung nach Brand unbewohnbar

Bereits bei der Anfahrt lösten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alsdorf die höchste Alarmstufe „Feuer SOS“ aus, als sie am Montagnachmittag zu einem Mehrfamilienhaus gerufen wurden. Die Flammen waren jedoch schneller.

Gegen 14.34 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Brand in der Broicher Siedlung gerufen. Aufgrund einer Vielzahl von Notrufen und dem Hinweis, dass mehrere Personen gefährdet sind, wurde auf der Anfahrt die höchste Alarmierungsstufe “Feuer SOS„ ausgelöst. Beim Eintreffen bestätigten sich der Alarm. Aus den Zimmern der im 2. Obergeschoss gelegenen Wohnung drang dichter Rauch, während aus einem geborstenen Kinderzimmerfenster Flammen schlugen. Die betroffene Wohnung wurde von einer fünfköpfigen Familie bewohnt. Beide Eltern und die drei Kinder konnten sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus den vier Wänden befreien. Der Notarzt untersuchte gemeinsam mit den beiden Rettungswagenbesatzungen die Betroffenen. Die Mutter erlitt eine Rauchgasintoxikation, während die drei Kinder unverletzt blieben.

In Folge der starken Hitzeentwicklung waren die Fenster der Wohnung zersplittert und der Brand auf weitere Räume des 2. Obergeschosses übergegangen. Aufgrund der ausgedehnten Brandentwicklung im 2. Obergeschoss leitete die Feuerwehr zunächst einen Löschangriff von außen ein und bekämpfte anschließend über das Treppenhaus das Feuer. Insgesamt rückten drei Atemschutztrupps mit in das Objekt vor, während ein weiterer Trupp über den Drehleiterkorb von außen Löschmaßnahmen durchführte. Durch das Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Brandausbreitung auf andere Wohnungen des Mehrfamilienhauses verhindert werden.

Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte im Dienst. Foto: Feuerwehr Alsdorf

Für die Wohnung im 2. Obergeschoss kann jedoch jede Hilfe zu spät. Durch den hohen Schaden ist sie vorerst unbewohnbar. Das Ordnungsamt sowie der Bürgermeister wurden daraufhin über die notwendige kurzfristige Unterbringung der Familie in Kenntnis gesetzt. Familienangehörigen boten Eltern und Kindern Obdach, sodass eine städtische Unterbringung nicht erforderlich wurde.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurden die Räume auf verbliebene Brandnester mittels Wärmebildkamera kontrolliert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegen 16.00 Uhr konnten die etwa 40 Einsatzkräfte von Freiwilliger und Hauptamtlicher Feuerwehr, die beiden Rettungswagen, der alarmierte Notarzt und weitere Einsatzwagen der Polizei ihren Einsatz beenden. Während des Einsatzes blieb die Marienburger Straße vollständig gesperrt.