Ferienspiele im Jugendtreff Alsdorf-Oden

Vom Kräutergarten bis zu Kristallkugeln : Alte Dorfschule wird zum Zauberland

Ein eigener kleiner Kräutergarten durfte ebenso wenig fehlen wie die obligatorischen Kristallkugeln und weitere magische Utensilien. Die Teilnehmer der Ferienspiele des städtischen Jugendtreffs Alsdorf-Ofden in der „Alten Dorfschule” kreierten ihre eigene kleine Zauberwelt.

Kreativität war oberstes Gebot – in Ermangelung an Kristallvorkommen auf dem Gelände griffen die vielen jungen Wahrsager beispielsweise zum Pappmaschee und gestalteten ihre Zauberkugeln nach ihren eigenen Vorstellungen. War die Zukunft zur Zufriedenheit aller ausgekundschaftet, machte sich der Hunger im Camp bemerkbar. Die Leiterinnen Susanne Herzog und Katharina Jaspers nutzten zusammen mit ihren Gästen den eigens eingerichteten Kräutergarten. „Es wurde viel gekocht. Die Kinder waren sehr stolz auf ihre eigene kleine Hexenküche”, verriet Herzog.

Viele Herausforderungen warteten auf die Teilnehmer im Campalltag. Die traditionelle Schnitzeljagd wurde unter Zuhilfenahme der Kristallkugeln natürlich im Handumdrehen gemeistert – statt wertlosen Talern wartete auf die Entdecker natürlich ein großer Schatz an Süßigkeiten. Ein Ausflug in den Alsdorfer Tierpark stillte den Expeditionsdrang zusätzlich. Auch der Geruchssinn wurde – nicht nur beim Kochen – trainiert und gefordert. Petersilie, Minze, Basilikum und Muskat mussten während eines anderen Wettbewerbs lediglich mit dem Geruchssinn zugeordnet werden.

Reichlich Nervenkitzel

Im Vorfeld hatte das Organisationsteam, das neben Herzog und Jaspers sechs weitere „Teamer” umfasste, eine Sammlung alter Puppenköpfe geschenkt bekommen. Diese wurden dann von den Kindern herrlich gruselig geschminkt und gestaltet. Obgleich Halloween erst in über zwei Monaten ist, kam der Nervenkitzel in Ofden keinesfalls zu kurz.

In Anspielung auf das beliebte Online-Spiel „Fortnite” wurde der drückenden Hitze sprichwörtlich der Krieg erklärt. Mit Wasserpistolen und -bomben veranstalteten die Kids eine Wasserschlacht epischen Ausmaßes zur Abkühlung. Selbstgebaute Barrikaden und Schilde sollten die eigenen Truppen schützen und dem Gegner den Vormarsch erschweren. „Hitze-Asyl” konnte man sich Außerdem in der Turnhalle holen. Beim Handball, Fußball und Basketball kamen die meisten aber dennoch nach kurzer Zeit ins Schwitzen.

Ein besonderer Dank der Veranstalter galt dem Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung aus Alsdorf, der die Ausgabe des Mittagessens organisierte. Nach der Stärkung ging es für die Kinder sofort wieder auf das weitläufige Gelände – magische Wesen und verwunschene Orte machen schließlich auch keine Pause.

(yl)