Europafest Alsdorf: 60 alte Opel werden bestaunt

Opel-Schau am Rande des Europafests : Einst „Brot-und-Butter-Autos“, heute echte Hingucker

Im Ambiente der historischen Wasserburg waren am Wochenende als Teil des Europafests liebevoll auf Hochglanz polierte Fahrzeuge als Stück lebendiger Vergangenheit zu bewundern. Präsentiert wurden die rund 60 Opel-Oldtimer mit glänzendem Blech und handfester Technik unter der Haube von der „Interessengemeinschaft Rekord-C und Commodore A“.

Das älteste Modell war ein orangefarbener Opel aus dem Baujahr 1967.

Mit einem Opel Rekord-C in original „opelgrün“ mit zwei breiten schwarzen Streifen auf der Kühlerhaube aus dem Baujahr 1968 war Michael Neumann aus dem Märkischen Kreis vor Ort. Einige Ersatzteile hatte er auch mitgebracht und vor seinem Fahrzeug drapiert. Es war früher einmal ein Kommunalfahrzeug in Belgien. Zu jener Zeit war es noch schwarz lackiert und wurde bei der Reinigung von Parkanlagen eingesetzt.

Einst „Brot-und-Butter“-Autos

Auch um andere Fahrzeuge rankten sich Geschichten. Achim Shevra war mit einem schwarzen Opel Rekord-C präsent und wusste folgende Anekdote zu erzählen. An Tankstellen erwecke man beim Tanken mit solch einem Auto manchmal mehr Aufmerksamkeit als mit einem Porsche oder Ähnlichem, schmunzelte der Opel-Fan aus Erkelenz. Einmal sei ein älteres Ehepaar auf ihn zu kommen und habe zu ihm gesagt: „Damals sind wir mit solch einem Auto nach Italien gefahren“. Bei Opel-Fahrzeugen habe man auch von „Brot und Butter-Autos“ gesprochen, wusste Markus Zittlau zu berichten, aber vor allem „sind es Sympathieträger“. Sein Wagen ist aus dem Baujahr 1970 und „er ist noch in der Schweiz gebaut“, erzählte der Frankfurter.

Am Europafestsamstagabend lockte im idyllischen Burgparkambiente zudem Live-Musik mit der Aachener Band „Männi“, der Kapelle Petra und der britischen Band Cryssis.

  

(dag)