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Stimmabgabe: Die Briefwahl in Alsdorf brummt

Stimmabgabe : Die Briefwahl in Alsdorf brummt

Die Briefwahl in Alsdorf brummt: Schon 5544 Alsdorfer haben zur Kommunalwahl am 13. September Briefwahl beantragt. Zum Vergleich: Bei der letzten Kommunalwahl 2014 entschieden sich im gleichen Zeitraum 2723 Bürger für einen Briefwahlantrag.

Es sind jetzt sogar schon mehr Wähler, als 2014 insgesamt Briefwahl beantragt hatten. Das waren damals 4880. Und es sind noch gut zwei Wochen bis zum Wahlsonntag, wenn Bürgermeister, Stadtrat, Städteregionstag und der Integrationsrat gewählt werden. Genug Zeit also für alle, die ihren Briefwahlantrag noch stellen wollen. Nach den gesetzlichen Bestimmungen können Wahlscheine bis zum 11. September, 18 Uhr, beantragt werden.

Alsdorfs Wahlamtsleiter Thomas Dieckmann begrüßt insbesondere, dass mit 2403 Stück ein hoher Anteil der Anträge online gestellt wurde. „Das ist in Corona-Zeiten die sicherste und kontaktärmste Art, seine Briefwahlunterlagen zu erhalten.“ Dieckmann appelliert nochmals ausdrücklich an alle 35.820 Wahlberechtigten in Alsdorf, das Angebot der Briefwahl zu nutzen und den Antrag auf www.alsdorf.de oder über das neue Bürgerportal der Stadt Alsdorf unter buergerportal.alsdorf.de zu stellen.

Wer den Weg ins Wahllokal coronabedingt scheut, wer verreist oder nicht mobil ist, jedermann kann die Online-Beantragung sicher nutzen. Dieckmann macht darauf aufmerksam, bei der Online-Beantragung die Integrationsratswahl nur dann anzukreuzen, wenn man auch eine passende (gelbe) Wahlbenachrichtigung in der Post war. Ansonsten funktioniert die Beantragung nicht. Ein häufiger Fehler.

Alle, die nicht online unterwegs sind, können die Briefwahlunterlagen selbstverständlich postalisch mit der unterschriebenen Wahlbenachrichtigung/Wahlscheinantrag oder auch persönlich im Rathaus beantragen. Das Wahlamt hat hierzu seit dem 13. August die Briefwahlschalter im Rathaus-Foyer eingerichtet, um dem nötigen Infektionsschutz Genüge zu tun und auf Basis des Hygienekonzeptes jede Bürgerin und jeden Bürger ohne Termin mit ausreichend Platz empfangen zu können.

Im Rathaus-Foyer erhält jeder Wahlberechtigte seine Briefwahlunterlagen und kann auch sofort wählen. Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Allerdings macht Wahlamtsleiter Thomas Dieckmann auf Stoßzeiten aufmerksam: „Wenn man persönlich ins Wahlamt kommen will, am besten nicht zwischen 9 und 11 Uhr, weil dann meist mit einem hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist.“

Die Öffnungszeiten des Wahlbüros: Montag, Dienstag, Mittwoch 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr.

(apa)