Alsdorfs CDU drängt auf bessere Pflege von Kreisverkehren

Hinweis an die Verwaltung und den Rat : „Missstände im Stadtgebiet“ beim Thema Kreisverkehre

Die CDU-Fraktion im Alsdorfer Stadtrat macht ihre Ankündigung wahr und meldet aus ihrer Sicht vorliegende Missstände im öffentlichen Verkehrsraum der Stadt Alsdorf.

Dies ist als Reaktion auf die Ablehnung der Bildung einer interfraktionellen und auch mit Verwaltungsmitarbeitern bestückten Verkehrskommission nach Baesweiler Vorbild zu verstehen. Was in der Nachbarstadt gut funktioniert und nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung der Arbeit von Fachausschüssen gilt, fand vor allem bei der SPD-Fraktion und der Verwaltung in Alsdorf keine Gegenliebe.

Schlechter Erhaltungszustand

Nun machen die Christdemokraten auf „Missstände im Stadtgebiet“ aufmerksam, wie Fraktionsvorsitzender Franz Brandt in einer Anfrage im öffentlichen Teil eines Ratsgremiums schreibt.

„Die Kreisverkehre im Stadtgebiet befinden sich in einem teilweise miserablen Zustand, was die Gestaltung bzw. gärtnerische Pflege betrifft.“ Das gelte auch und insbesondere für den Kreisverkehr auf der B 57 Höhe Neuweiler. Hier dürfte zwar keine Zuständigkeit der Stadt Alsdorf gegeben sein, da es sich ja um eine Bundesstraße handelt. Nähere man sich allerdings von Baesweiler, falle auf, dass der sich wohl noch auf Baesweiler Gebiet liegende Kreisverkehr an der Kreuzung B 57/L 240 in einem wesentlich besseren Zustand befindet als der dann folgende Kreisverkehr auf Alsdorfer Gebiet. Ähnliches gelte für den Kreisverkehr Bahnhofstraße/Konrad-Adenauer-Allee.

Pflegebedürftig seien auch die Schilder und Hinweistafeln der Fahrrad-Knotenpunkte, so Brandt. Es dürfte freilich keine Zuständigkeit der Stadt Alsdorf gegeben sein. Allerdings falle der schlechte Erhaltungszustand der Knotenpunkte letztlich auf die Stadt Alsdorf zurück, weshalb die Union darum bitte, „die zuständigen Stellen aufzufordern, die notwendige Pflege durchzuführen“.

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