Alsdorfer Feuerwehr im Dauereinsatz, B57 voll gesperrt

Anhaltender Regen : Feuerwehr im Dauereinsatz, B57 stundenlang gesperrt

Die witterungsbedingten Einsätze für die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte von Feuerwehr und THW reißen nicht ab. Beispiel Alsdorf: Der anhaltende Regen sorgte dafür, dass die Wehr schon am Freitagabend zu den ersten vollgelaufenen Kellern gerufen wurde.

Zudem mussten zwei umgestürzte Bäume beseitigt werden, an der Landesstraße 165 in Richtung Euchen sowie in Ofden am Kellersberg. „Der Sturm hatte zwar nachgelassen, es ist aber immer noch zu vereinzelten Böen gekommen“, wie Wehrsprecher Andreas Wolf unserer Zeitung berichtet. In einer Senke auf der Blumenrather Straße in der Broicher Siedlung sammelten sich Wassermassen. Um Gefahr für den Verkehr abzuwenden, zogen die Wehrkräfte den Kanal, das heißt, das Schmutzauffangsieb wurde aus dem Kanaleinlauf gezogen, damit das Wasser ungebremst abfließen konnte. Die Befürchtung, dass die Fischteiche in der Broicher Siedlung überlaufen könnten, bestätigte sich indes nicht.

Einen verstopften Kanal gab es auch an der Herzogenrather Straße. Da das Regenüberlaufbecken voll war, drückte das Wasser unermüdlich nach, wie Wolf darlegt. Über Stunden hinweg musste hier abgepumpt werden.

B57 für mehrere Stunden voll gesperrt

Parallel entwickelte sich die Gefahrenlage am Tierpark. Anders als in der Broicher Siedlung liefen die Fischteiche am Weiher über. Die Unterführung unter der B57 wurde überspült und lief schließlich komplett voll. Woraufhin gegen 21 Uhr auch die B57 gesperrt werden musste. Sieben Einsatzfahrzeuge waren vor Ort, zudem Kreisbrandmeister Thomas Sprank, Fachberater des THW und des Wasserverbands Eifel-Rur, dazu der Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt Alsdorf und die Polizei.

Mit schweren Pumpen rückte der technische Zug für Unwetterlagen des THW-Ortsverbands Simmerath an, so dass die Feuerwehr gegen 3 Uhr in der Nacht wieder vom Weiher abrücken konnte. Gegen 4 Uhr konnte die Sperrung der B57 aufgehoben werden, nachdem durch den Fachberater des THW sichergestellt worden war, dass die Fahrbahn durch die Überflutung keinen Schaden genommen hatte.

Sieben Einsatzfahrzeuge waren vor Ort, zudem Kreisbrandmeister Thomas Spark, Fachberater des THW und des Wasserverbands Eifel-Rur, dazu der Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt Alsdorf und die Polizei. Foto: Feuerwehr Alsdorf

Das THW war noch bis in den Morgen im Einsatz. Zwischenzeitlich waren insgesamt 61 Kräfte aller drei Löschzüge der freiwilligen Feuerwehr und der hauptamtlichen Wache an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet im Einsatz.

Die Straße hat durch die Überflutung keinen Schaden genommen. Foto: Feuerwehr Alsdorf
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