Alsdorfer CDU richtet Problemmelder für Bürger ein

Für Hinweise von Bürgern : CDU Alsdorf richtet einen Problemmelder ein

Das hat der CDU Alsdorf keine Ruhe gelassen. In der letzten Ratssitzung unterlag man mit dem Antrag, in Alsdorf eine Verkehrskommission nach Baesweiler Vorbild einzurichten.

Diese sollte die Aufgabe haben, Problembereiche in den einzelnen Ortsteilen festzustellen, zusammenzutragen und anschließend gemeinsame Lösungen mit der Verwaltung zu finden. In der Ratssitzung lehnte die SPD-Mehrheit diesen Antrag ab (“Verkehrskommission endet in Sackgasse“, Beitrag in unserer ausgabe vom 22. Juli) Sie habe somit einmal mehr die Möglichkeit für Bürger blockiert, auf Probleme aufmerksam zu machen, laut der Vorwurf der Union.

Bürgerbeteiligung ermöglichen

Nun richtet sich die CDU selbst darauf aus. Dazu sagt Florian Weyand, Vorsitzender der CDU Alsdorf: „Es ist ein Trauerspiel, wie mit Anträgen der Oppositionsfraktionen im Stadtrat umgegangen wird. Einmal mehr werden juristische Spitzfindigkeiten vorgeschoben, um konstruktive Ideen von Nicht-Sozialdemokraten abzulehnen. Viel mehr ärgert es uns aber, dass hier bewusst eine Möglichkeit der unbürokratischen Bürgerbeteiligung ignoriert wird.“ Im Stadtrat hatte noch Heinrich Plum (SPD) diesem Vorwurf energisch widersprochen.

Die CDU hält allerdings an ihrer Sichtweise fest. „Aus diesem Grund haben wir als CDU Alsdorf eine Arbeitsgruppe Ortsbesichtigung ins Leben gerufen und laden alle Bürger herzlich dazu ein ihre Anregungen einzubringen“, sagt Weyand. Die Problembereiche in den einzelnen Ortsteilen seien vielfältig und reichten von unsicheren Verkehrs- und Parksituationen beispielsweise an unseren Schulen, über verwahrloste Grünflächen, bis hin zu immer wieder aufkommenden Vermüllungen in der Stadt

„Das werden wir nach dem einfachen Prinzip ‚Zuhören – Anschauen – Druck machen’ nun offensiv angehen. Dazu haben wir die Möglichkeit auf unserer Internetseite www.cdu-alsdorf.de/Problemmelder geschaffen, Problembereiche direkt an uns weiterzugeben“, so der Vorsitzende. Diese wird sich unsere AG Ortsbesichtigung dann anschauen und anschließend in den intensiven Dialog mit Politik und Verwaltung treten.“