Alsdorf: 850 Besucherinnen bei Damensitzung der Tröter und Pötzer

KG Tröter und Pötzer Jonge : Damen beherrschen das jecke Handwerk

850 kostümierte Besucherinnen bejubeln die Damensitzung der KG Tröter und Pötzer Jonge in der Alsdorfer Stadthalle. Besonders ins Visier genommen wurde das Herrenballett.

Aller guten Dinge sind drei. Nach der tollen Herren- und der ebenso gelungenen Gemeinschaftssitzung war am Freitag die Mädchensitzung der KG Tröter und Pötzer Jonge in der mit 850 bunt kostümierten Damen voll besetzten Stadthalle ein Volltreffer. Schon der Einzug der Gesellschaft, gemeinsam mit dem Prinzenpaar, Fanfarenzug und Prinzengarde hatte es in sich und war wuchtig, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung bis weit nach Mitternacht zog. Dafür sorgten beifallsfreudige Damen in bester Stimmung.

Schwungvoll und inhaltsreich

Präsident Frank Dohmen hieß die große Narrenschar willkommen und übergab dem Prinzenpaar das Kommando. Dies legte dann mit seinem schwungvollen Gefolge und durchaus inhaltsreichen Liedern, besonders mit „Für die Ewigkeit“, mächtig los und beförderte die Damen auf die Stühle. Es war ein Einstand nach Maß für die Mädchensitzung, die Präsident Frank Dohmen prächtig moderierte. Da verstand es Entertainer, Liedermacher und Mundartinterpret Dietmar Karnott mit seinem Trömmelchen und der Geige mit seinen Liedern und anderen Ohrwürmern bestens, an die Stimmungsvorgabe des Prinzenpaares anzuschließen. Es ging Schlag auf Schlag mit vielen Höhepunkten, zunächst mit Tacheles aus Köln und der lustigen Lieselotte, weiter.

Ein Augenschmaus war auch das eigene Herrenballett, das von den Damen besonders ins Visier genommen wurde. Dann waren es drei Kölner Gruppen hintereinander, die die Stimmung weiter kräftig anheizten: die Nachwuchsband Lupo, die Kölschen Adler und Kommando 3. Fauth Dance Gentleman, bestehend aus neun Tänzern, legten dann noch einen oben drauf, so dass für die Stimmungsband Boore der rote Teppich ausgelegt war, um das Finale zu einem umjubelten Ende zu führen. Präsident Frank Dahmen und Vorsitzender Franz Bert Schäfer strahlten, als sie beim Auszug mit ihrer Mannschaft viele Hände schütteln mussten.

(rp)
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