Alsdorf: 18 Eingangsklassen für 400 Schulneulinge

Anmeldungen an Grundschulen : i-Dötzchen in Alsdorf brauchen 18 Klassen

Die Stadt Alsdorf geht davon aus, dass für das Schuljahr 2019/20 an den Grundschulen insgesamt 18 Eingangsklassen gebildet werden müssen. Im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur wurde berichtet, dass nach Einladung der Erziehungsberechtigten durch die Schulen im September 400 Schulneulinge angemeldet wurden.

Die Zahl dieser Kinder, geteilt durch den gesetzlich vorgegebenen Faktor 23, ergibt für Alsdorf die Klassenrichtzahl 17,39, also eigentlich nur 17 zu bildende Eingangsklassen im Grundschulbereich. Eine Überschreitung ist laut Verwaltung nicht zulässig. Jedoch mit Blick auf erwartete Zuzüge und ebenso durch Schüler, die eine längere Verweildauer in der Eingangsphase benötigen, geht die Kommune derzeit davon aus, dass „die Notwendigkeit eines 18 Zuges“ ausgelöst wird.

Bis dahin sieht die Verteilung so aus: GGS Annapark vier Eingangsklassen, jeweils zwei für Schaufenberg, Kellersberg/Ost, Ofden, Blumenrath, Hoengen und Begau, eine für Broicher Siedlung mit derzeit aber schon 36 Anmeldungen

Manfred Schmidt, Leiter des Bereichs Jugend, Schulen und Sport, stellte klar, dass es sich derzeit nur um Anmeldungen handle. Es könne sein, dass das eine oder andere Kind eine andere Schule besuchen müsse, um einen Ausgleich zu schaffen.

Grundsätzlich, sagte Anke Libber (Schulamt), ist die Stadt bemüht, den Wünschen der Eltern (erster und zweiter Wunsch bzw. Priorität bei der Schulwahl) möglichst zu entsprechen.

(-ks-)
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