Alemannia Mariadorf: Ehrenamtliche Arbeiten sind unverzichtbar

Alemannia Mariadorf : Ehrenamtliche Arbeiten sind unverzichtbar

Die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten durch Mitglieder für ihren Verein infolge stetiger dringender Eigenleistungen zeigt sich auch am Beispiel von Alemannia Mariadorf.

Die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten durch Mitglieder für ihren Verein infolge stetiger dringender Eigenleistungen zeigt sich auch am Beispiel von Alemannia Mariadorf, die Vorsitzender Josef Weitz auf der Generalversammlung eingehend erläuterte. „Ohne den unermüdlichen Einsatz ehrenamtlicher Mitglieder wäre ein Spielbetrieb nicht denkbar, da die Stadt nur einen geringen finanziellen Zuschuss leistet, um die anfallenden Kosten auszugleichen“.

So leistete der Verein in den letzten Jahren aus seiner Vereinskasse pro Jahr rund 25.000 Euro, um den Spielbetrieb in der Anlage aufrecht zu erhalten. In der letzten Maßnahme, die in den Sommerferien 2018 begann und jetzt abgeschlossen wurde, steckte der Vorstand eine Menge Geld in die Sanierung der Umkleide und Sanitätsräume im Clubheim, wozu die Überprüfung und teilweise Erneuerung der Duschen und eine neue Toilettenanlage plus Waschtisch und Spiegel, die teilweise Erneuerung der Elektroinstallation, eine neue Beleuchtung, eine Erneuerung der Fliesen und der Decken sowie der Neuanschluss der Heizung gehören. Alleine für neue Garderobenbänke wurden 6000 Euro aufgebracht.

Durch Fachfirmen unterstützt

Die ehrenamtlichen Helfer wurden durch Fachfirmen bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützt. Zuletzt erfolgte die Renovierung der Heimkabine mit angrenzendem Sanitätsbereich. Die Gesamtkosten dieser Maßnahmen beliefen sich lt. Josef Weitz auf rund 25.000 Euro, wobei die Eigenleistung der ehrenamtlichen Helfer nicht eingerechnet ist. Die Siedlungsgemeinschaft Blumenrath spendete nach ihrer Auflösung 3600 Euro. Einen großen Betrag erhielten die Landalemannen als Ausbildungsvergütung für Jungnationalspieler Kai Havertz, der seine Laufbahn ab Bambini im Jugendbereich von Alemannia Mariadorf begann, bevor er zur Alemannia nach Aachen wechselte und von dort vor Jahren nach Bayer Leverkusen, wo er als inzwischen 19-jähriger Profi aus der Bundesliga-Werkself nicht mehr wgzu denken ist.

Kai Havertz ist der Enkelsohn des langjährigen Vorsitzenden Richard Weidenhaupt-Pelzer. Die Gesamtentschädigung, die der Ausbildungsverein Alemannia Mariadorf für Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen und vom DFB für die an Havertz verliehene silberne und goldene Ehrennadel als bester Spieler seines Jahrgangs erhielt, belief sich auf 27.000 Euro. Diese Summe wurde laut Vorstandsbeschluss komplett in die Infrastrukturmaßnahme eingeplant.

„Ohne diese Zuschüsse und den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtler wäre der Verein natürlich nicht in der Lage gewesen, dieses Projekt alleine zu stemmen. Der Verein kann daher stolz auf seine ehrenamtlichen Helfer sein, die seit vielen Jahren unendgeldlich die Sportanlage säubern und pflegen, wozu auch der große Baumbestand und die angrenzenden Straßen gehören. Unser Dank gilt daher besonders unseren ehrenamtlich tätigen Mitgliedern“, zeigten sich der ehemalige Vorsitzende der Landalemannen, Josef Weitz, und sein Vertreter Jürgen Kochs stolz, denn der Verein habe selbst optimale Bedingungen geschaffen, damit sich die Jugend und Senioren im Verein und in der Sportanlage Südpark weiter wohl fühlen können.

Jetzt wartet man nur noch auf eine weitere Aufwertung der Gesamtanlage durch die Anlegung eines Kunstrasenplatzes anstelle des über 60 Jahre alten Rasenspielfeldes. Für die Erfüllung dieses Wunsches hat sich der bisherige Vorsitzende Josef Weitz dem neuen Vorstand noch zur Verfügung gestellt.

(rp)
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