Alsdorf: ABU sorgt für frischen Anstrich

Alsdorf: ABU sorgt für frischen Anstrich

Ein paar Eimer Farbe, ein paar Stunden Zeit - das brauchte es, um die Farbschmiereien auf dem Wartehäuschen vor dem Alsdorfer Nordfriedhof zu beseitigen. Hintergrund: Vor gut sechs Wochen hatten Unbekannte die Wände des kleinen Gebäudes aus den 60er Jahren über und über mit Graffiti-Logos und Schriftzeichen „verziert”.

Ton: Eierschale

Auch Parkautomaten in der Stadt wurden zur selben Zeit mit solchen „Tags”, wie die Signaturen in der Graffiti-Szene heißen, beschmiert. „Es kann gut sein, dass es dieselben Täter waren”, sagt Doris Keller, die als Leiterin der Bürgerdienste für die Friedhöfe zuständig ist.

Freiwillige Helfer, die das Wartehäuschen wieder auf Vordermann bringen wollten, hatten sich jüngst bei ihr gemeldet: Mitglieder der Alsdorfer Bürger Union krempelten dazu jetzt die Ärmel hoch. 75 Euro hatte die Stadt in die Farbe - Ton: Eierschale - investiert, die Muskelkraft besorgten ABU-Fraktionschef Bernd Mortimer und seine Mitstreiter. Dabei machten sie ihre Sache gründlich. Denn nicht bloß einen frischen Anstrich gab es - auch ein paar Löcher im Putz wurden bei der Gelegenheit geflickt. Auf dass das Häuschen möglichst lange schön bleibt. Doris Keller hofft es. „Wir hatten lange Ruhe. Die letzten Schmierereien liegen gut sechs Jahre zurück.”

Belohnung zeigt Wirkung

Womöglich wird der Verursacher der jüngsten Graffiti so bald nicht mehr malen können. Die Stadt hatte nämlich eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgelobt, die zur Ergreifung des Täters führen. „Wir haben sehr viele Hinweise bekommen”, sagt Jürgen Kochs, Fachbereichsleiter Ordnung, „auch sehr konkrete. Wir sind zuversichtlich, das Geld schon bald auszahlen zu müssen.”

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