Aldenhoven: Zwei Aldenhovener Mietshäuser abgerissen

Aldenhoven : Zwei Aldenhovener Mietshäuser abgerissen

Nach dem Abriss-Beschluss im Gemeinderat von November hat die Wohnungsverwaltungsgesellschaft Aldenhoven (Woga) an der Frauenrather Straße Tatsachen geschaffen: Als das Rathaus der Merzbachgemeinde von Karnevalisten gestürmt wurde, waren an der Frauenrather Straße längst die Bagger angerückt, um zwei Doppelhäuser mit 16 Wohnungen dem Erdboden gleich zu machen.

Das benachbarte dritte Doppelhaus mit weiteren acht Wohnungen, das ebenfalls im Besitz der Woga ist und das teilweise dazu genutzt worden ist, um hier verbliebene Mieter der Nachbarhäuser unterzubringen, wie Geschäftsführer Hans Schröder erläuterte, könnte ebenfalls noch abgerissen werden. Danach stünde ein 5000 Quadratmeter großes Areal für die Neubebauung zur Verfügung.

Schröder und Woga-Vorsitzender Franz Fiedler hatten dazu im vergangenen Jahr Pläne für altersgerechtes Wohnen präsentiert, da das in der Gemeinde noch fehle, doch sei es derzeit noch fraglich, ob sich bei dem Bauprojekt die Woga — ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Gemeinde Aldenhoven — oder ein privater Investor engagiert. Auch dafür gebe es, so Schröder, bereits etliche Bewerber.

Im Vorfeld der Überlegungen, wie das Grundstück verwertet werden solle, habe die Woge von einem Architekten Pläne entwerfen lassen. Die erwähnten Bewerbungen gelten nicht zuletzt für die Eigentumswohnungen, die im Zuge der Baumaßnahme angedacht sind. Vorgesehen sind dort nämlich alters- und behindertengerecht ausgestattete Wohnungen mit Balkon und Aufzug. Darüber hinaus gebe es im Aldenhovener Zentrum ohnehin „alles, was Senioren brauchen: Ärzte, Apotheken und ausreichend Einkaufsmöglichkeiten“.

Gesellschafter entscheiden

Um an der Frauenrather Straße weiterzukommen, wird es in bald eine Gesellschafterversammlung der Woga geben, auf der die Entscheidung fällt, ob das Areal verkauft oder durch die Woga in Eigenregie bebaut wird. Schröder spricht in diesem Zusammenhang von einem „Leuchtturm-Projekt“, das den Ortseingang an dieser Stelle aufwerte.

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