Zivilcourage: Helfer in Jülich angegriffen und schwer verletzt

Zivilcourage mit Folgen : Helfer angegriffen und schwer verletzt

Weil ein 38-jähriger Mann aus Jülich einer jungen Frau zur Hilfe kam, wurde er von einem 19-Jährigen angegriffen. Mit schweren Verletzungen musste er in ein Klinikum gebracht werden.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag kurz nach 9 Uhr, teilte die Polizei Düren mit. Die junge Frau, eine 19-Jährige aus Aldenhoven, wurde am Bahnsteig des Jülicher Bahnhofs von einem Fremden angesprochen. Der Mann belästigte sie verbal und machte ihr sexuelle Avancen.

Die Aldenhovenerin wandte sich ab, woraufhin ihr der 38-Jährige zur Hilfe kam. Er sprach den Mann an und erklärte ihm, dass er die Frau in Ruhe lassen solle. Darauf reagierte der Angesprochene extrem aggressiv und schlug dem Helfer wiederholt mit Fäusten ins Gesicht, auch, als dieser zu Boden stürzte und dort liegen blieb.

  Die 19-Jährige verständigte Polizei und Rettungskräfte. Der Jülicher musste mit seinen schweren Verletzungen zur stationären Behandlung zunächst in ein Krankenhaus, dann in ein Klinikum gebracht werden.

 Den Angreifer nahmen die eingesetzten Polizeibeamten zunächst vorläufig fest. Es handelte sich um einen 19 Jahre alten Mann aus Linnich. Am Mittag wurde er entlassen. Gegen ihn richten sich Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und gefährlicher Körperverletzung.

(red/pol)
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