Jülich: Zitadelle: Brückenteil schwebt in den Graben

Jülich: Zitadelle: Brückenteil schwebt in den Graben

Die Pasqualini-Brücke wurde am Freitag buchstäblich tiefer gelegt, aber nur auf Zeit. Ein Teil dieser Stahlkonstruktion wurde demontiert, von einem Autokran angehoben und „schwebte“ dann vorsichtig in den Zitadellengraben.

Der Zahn der Zeit hat an dem Bauwerk genagt, das von der Innenstadt aus den Hauptzugang zu Schule und Denkmal darstellt. Die Brücke wird vom Rost befreit und mit Korrosionsschutz neu gestrichen.

Freitagmorgen hing schwere Last am Ausleger: Das Gesamtgewicht des 15 Meter langen Brückenteils beträgt 29 Tonnen. Es erreichte den vorbereiteten Platz im Zitadellengraben problemlos. Hier wird es eingerüstet und vor Wettereinflüssen geschützt, um die Arbeiten vornehmen zu können. Beim restlichen Teil der Brücke reicht es aus, ihn anzuheben und dann zu bearbeiten.

Ziel der Stadtverwaltung ist es, dass die Brücke und die Südpoterne am ersten Schultag nach den Sommerferien am 19. August wieder begehbar sein sollen. Bis dahin aber ist die Zitadelle nur über den Eingang am Nordtor über die Straße „Am Wallgraben“ erreichbar.

Die Gesamtmaßnahme ist sehr aufwendig und kostet nach Angaben der Verwaltung rund 360.000 Euro.

(ma.ho./-vpu-)