Linnich: Zehn-Jahres-Plan: Sanierung des Hallenbades häppchenweise

Linnich: Zehn-Jahres-Plan: Sanierung des Hallenbades häppchenweise

Der Himmel über dem Linnicher Hallenbad ist vielleicht nicht strahlend klar, aber die düsteren Wolken haben sich weitgehend verzogen. Mit einem einstimmigen Empfehlungsbeschluss an den Stadtrat hat der Finanz- und Personalausschuss nun eine wichtige Weichenstellung vorgenommen.

Das Hallenbad soll komplett saniert werden. Dafür wird ein Zeitraum von rund zehn Jahren ins Auge gefasst mit einem angedachten jährlichen Sanierungsbudget von 200.000 Euro.

Damit folgt der Finanzausschuss der Empfehlung des eigens eingesetzten Arbeitskreises Hallenbad, der zweimal getagt hatte. Bernd Lohmann (CDU) als Vorsitzender dieser Arbeitskreises fasste die wesentlichen Ergebnisse in der Kernaussage zusammen: Die Stadt kann die ganzheitliche Sanierung des Bades angehen.

Wesentliche Grundlage dieser Erkenntnis war ein akribische „Durchforstung” des Keinemann-Gutachtens zum Sanierungsaufwand und den damit verbundenen Kosten. Man habe das Volumen von 3,6 Millionen auf rund 2,5 Millionen Euro reduzieren können, erklärte Lohmann im Finanzausschuss.

Mit den reservierten Mitteln aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 355.000 Euro - von Lohmann als „Start-up” bezeichnet - ließen sich in diesem Jahr noch drei Problemfälle anpacken: Ein Ersatz für die Chlorgas-Dosieranlage sowie die Konstruktion und Abdichtung des Hallendaches.

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