Debatte im Gemeinderat: Wortmarke „Indemann“ geschützt

Debatte im Gemeinderat : Wortmarke „Indemann“ geschützt

Wem gehört der Indemann oder wer profitiert von der gewerblichen Nutzung des Namens? Diese Fragen treiben den Indener Gemeindeverordneten Josef Johann Schmitz (SPD) um.

Fest steht, dass „Indemann“ seit 25. Oktober 2007 als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen und geschützt ist. Gesichert hat sich die Rechte an dieser Wortmarke die Zweigniederlassung Frenz der Langefeld Limited im britischen Wakefield, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei und Steuerberatung Jörn Langefeld, die am 25. Oktober 2017 die Verlängerung der Schutzdauer bis 2027 veranlasst hat.

Soweit die Antworten, die Bürgermeister Jörn Langefeld auf die Anfrage von Josef Johann Schmitz im März 2017 gegeben hat.

Da weitere Anfragen zur Verwendung und Nutzung der Wortmarke in der Dezember-Sitzung aus Zeitgründen nicht behandelt wurden, stellten sie CDU und SPD auf der jüngsten Sitzung erneut zur Debatte. „Das hat alles mehr als ein Geschmäckle“, entrüstete sich Reinhard Marx (CDU) über den Umgang mit dem Aushängeschild der Gemeinde und appellierte an den Bürgermeister, die Wortmarke „Indemann“ auf die Gemeinde Inden oder die Entwicklungsgesellschaft Indeland umschreiben zu lassen.

Bürgermeister Langefeld, der eine Beamtwortung von Fragen zu diesem Themenkomplex verweigert, da diese Rechte Dritter verletzen könnten, gab nach der emotionalen Debatte nur so viel preis: „Die Wortmarke ist gut aufgehoben, wo sie ist“.

(ahw)