Freialdenhoven: Wilfried Hannes: „Keine Angst, in der Liga vorne mitzuspielen”

Freialdenhoven: Wilfried Hannes: „Keine Angst, in der Liga vorne mitzuspielen”

Traditionell zur Saisonvorbereitung hat Borussia Freialdenhoven ihr Trainingslager in der Eifel bezogen. In entspannter Atmosphäre knüpften die Neuzugänge Kontakte zum Altkader, begann die konditionelle Aufbauarbeit und wurden die Ziele für die kommende Spielzeit abgesteckt.

Die beginnt am 16. August für den Dürener „Kreis-Champion” - den besten Mittelrheinligisten aus dem Kreis - mit einem Auswärtsspiel in Brühl. Mit Trainer Wilfried Hannes sprach unser Mitarbeiter Thomas Mauer über Mannschaft, Motive und Meisterschaft.

Wann hat die Borussia ihr Training wieder aufgenommen?

Hannes: Die letzte Saison ging ziemlich lang. Nach einer kurzen Sommerpause befinden sich die Spieler seit Anfang Juli wieder im Training.

Wie fit ist die Mannschaft?

Hannes: Nach gut zwei Wochen ist es natürlich noch viel zu früh, um darüber etwas Genaues zu sagen. Wir haben bislang die Kondition in den Vordergrund gestellt, sind viel gelaufen und haben Grundlagen der Fitness und der Ausdauer gelegt. Das werden wir in den Testspielen weiter verfestigen.

Welche Spiele wird die Borussia bis zum Saisonbeginn noch absolvieren?

Hannes: Am 25. Juli tritt die Mannschaft in Barmen gegen den SC Kall an, und am 28. Juli beginnt für uns der Rurdorfer Sommercup, bei dem wir den Titel verteidigen möchten. Das wird dann auch eine erste Standortbestimmung sein. Aber bis dahin ist noch alles offen.

Welche Spieler werden die Borussia verstärken?

Hannes: Zu uns kommen fünf Spieler. Tobias Voss ist mit 27 Jahren der älteste, die anderen sind alle erst 19 Jahre. Tobias kommt aus Alsdorf und soll die Verteidigung verstärken, ebenso wie Kevi Kompenza, der von der Alemannia-Jugend kommt. Von dort kommt auch Marc Wollersheim, ein Mittelfeldspieler. Mit ihm werden Thomas Weber, der aus Oidweiler kommt, und Lukas Redding aus Mariadorf unser Mittelfeld stärken. Für alle gilt, dass sie sich körperlich auf die Mittelrheinliga einstellen und auch beweisen müssen, dass sie in dieser Spielklasse Fuß fassen können.

Welche sportlichen Ziele hat sich die Borussia für die kommende Saison gesetzt?

Hannes: Kreisintern haben wir uns in der letzten Saison als deutlich überlegen präsentieren können. Das möchten wir natürlich auch in der kommenden Spielzeit. Wenn wir wieder einen so guten Start wie vor einem Jahr hinlegen, dann ist sicher einiges drin. Ohne den Punktabzug, der letztlich noch immer nicht geklärt ist, wären wir sportlich Tabellenzweiter geworden. Wir haben deshalb keine Angst, vorne mitzuspielen.

Wie schätzen Sie die Mittelrheinliga für die kommende Saison ein?

Hannes: Niemand hatte zu Beginn der letzten Saison geglaubt, dass Troisdorf und Hennef absteigen würden. Dennoch ist es passiert, weil die Leistungsdichte sehr eng war. Das vermute ich für die kommende Saison ebenfalls. Mannschaften wie Wegberg-Beeck, Hürth oder Brühl sind sicher zu den Favoriten zu zählen, die Kölner Vereine kann man nur sehr schwer einschätzen, ebenso die neuen Mannschaften, die in die Klasse stoßen.

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