Linnich: Wiederbelebung der Biotope

Linnich: Wiederbelebung der Biotope

Die Pläne sind fertig, die Grundstücksfragen geklärt. Sobald das Wetter es zulässt, kann mit dem Bau des Regenüberlaufbeckens am Ortsrand Floßdorf begonnen werden.

Besonders wichtig dabei: Die Bezirksregierung hat dem Wasserverband Eifel-Rur die Genehmigung erteilt, Mischwasser aus dem Stauraumkanal Floßdorf über dieses Regenüberlaufbecken über ein „offenes Gerinne” in die Rur zu leiten.

Im Zuge dieser Sanierung wird ein ökologischer Problemfall bereinigt, auf den vor allem der Rurdorfer Ortsvorsteher Dr. Steffen Peters hingewiesen hatte. Durch die erodierende Wirkung des Wassers, das sich in der Vergangenheit aus dem alten Überlaufbecken unkontrolliert seinen Weg hangabwärts suchte, waren durch Erdabbrüche die Biotope am Fuß des Hangs verfüllt worden.

Der Wasserverband wird nach Auskunft des städtischen Beigeordneten Hans-Josef Corsten das herab geschwemmte Material abtransportieren und diese Biotope wieder freilegen.

In Absprache mit den beiden Ortsvorstehern, Karl-Heinz Hlfert für Floßdorf und Peters, soll die Vorgehensweise des WVER festgelegt werden. Ebenfalls wird nach der besten Lösung gesucht, wie das Wasser aus dem Überlaufbecken in die Rur gelangt. Wird es offen in einem Graben geführt, müsste eine Brücke gebaut werden über die der links der Rur verlaufende Rurufer-Radweg geführt wird.

Andernfalls müsste der Ablauf in die Rur verrohrt unter dem Weg hindurch erfolgen. „Da sind wir in intensiven Gesprächen und auf einem guten Weg”, gab Corsten seinen Eindruck wieder.