Jülich: Wieder schwerer Unfall im Gegenverkehr: Zwei Schwerverletzte

Jülich : Wieder schwerer Unfall im Gegenverkehr: Zwei Schwerverletzte

Erneut ist bei Jülich ein Auto auf einer Landstraße in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt, eine Fahrerin schwer, ein dritter Fahrer leicht. Erst am vergangenen Donnerstag war bei einem ähnlichen Unfall ein Autofahrer ums Leben gekommen.

Gegen 10.40 Uhr hatte eine 79 Jahre alte Frau aus Linnich mit ihrem Pkw die Landesstraße 253 bei Broich befahren. Sie kam aus Richtung Jülich und war in Fahrtrichtung Tetz unterwegs, als ihr plötzlich ein Pkw auf ihrer Fahrspur entgegen kam. Am Steuer dieses Wagens saß ein 82-jähriger Linnicher, der in Fahrtrichtung Jülich fuhr und aus bislang nicht bekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet.

Die beiden schwer verletzten Unfallopfer wurden noch vor Ort notärztlich versorgt, bevor sie in Krankenhäuser gebracht wurden. Foto: Manuela Horrig.

Es kam zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, die Fahrerin schwere. Ein hinter der Frau fahrendes Auto, gesteuert von einem 61-jährigen Autofahrer aus Tetz, wurde ebenfalls vom Wagen des 82-Jährigen gestreift, der Fahrer erlitt einen Schock. Ein hinter dem 61-Jährigen fahrender 21-jähriger Autofahrer aus Hückelhoven konnte rechtzeitig bremsen.

Die beiden schwer verletzten Unfallopfer wurden noch vor Ort notärztlich versorgt, bevor sie in Krankenhäuser gebracht wurden. Foto: Manuela Horrig.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum

Die beiden schwer verletzten Unfallopfer wurden noch vor Ort notärztlich versorgt, bevor sie in Krankenhäuser gebracht wurden. Foto: Manuela Horrig.

Der 82-Jährige musste von den alarmierten Rettungskräften aus dem Autowrack befreit werden, anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Auch die 79-Jährige musste zur stationären Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die beiden schwer verletzten Unfallopfer wurden noch vor Ort notärztlich versorgt, bevor sie in Krankenhäuser gebracht wurden. Foto: Manuela Horrig.

Die beiden Autos der Schwerverletzten wurden abtransportiert, die Polizei schätzte den Schaden auf rund 34.000 Euro. Die Landesstraße musste für fast drei Stunden gesperrt werden und konnte erst um kurz vor 13.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Am vergangenen Donnerstag war bei einem schweren Unfall auf der Bundesstraße B56 bei Jülich ein 39-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Sein Auto war frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen. Auch bei diesem Unfall blieb die Ursache ungeklärt.

(ma.ho./red)