Aktueller Stand der Baufortschritte: Wie sich das Bild der Rurstraße wandeln wird

Aktueller Stand der Baufortschritte : Wie sich das Bild der Rurstraße wandeln wird

Stadterneuerung, Integriertes Handlungskonzept und Bau auf dem Place de Lesquin schreiten kontinuierlich voran

Regelmäßig berichtet Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (SPD) in Fachausschüssen oder Ratssitzzungen über den aktuellen Stand der Maßnahmen zur Stadterneuerung, dem Integrierten Handlungskonzept (IHK), sowie über den Fortschritt beim Bau der Integrierten Kultur- und Begegnungsstätte auf dem Place de Lesquin. Diese Berichte sind umso willkommener, wenn für jedermann vor Ort nachvollziehbar ist, dass sich was tut.

Das ist im Frühjahrsmonat März definitiv der Fall. Unmittelbar hinter der Mühlenteichbrücke am Glasmalerei-Museum lassen die ersten Quadratmeter der neuen Bürgersteigpflasterung erahnen, wie sich das Bild der Rurstraße wandeln wird.

Randsteine und Pflasterung werden im ersten Bauabschnitt bis zur Einmündung Bendenweg zunächst die rechte Straßenseite Richtung Rurbrücke erhalten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird die Verlegung der Stromversorgung vorbereitet, schilderte die Bürgermeisterin in der jüngsten Ratssitzung.

Zum Baufortschritt äußern

Dass dieser Sachstandsbericht nicht gänzlich das Informationsbedürfnis befriedigt, machte Peter Leufen (CDU) deutlich. „Auf der Rurstraße geht es nur mäßig voran“, gab er eine Einschätzung wieder, die, wie er ergänzte, von einer Reihe Linnichern geteilt werde. Leufen fragte daher die Verwaltungsspitze, ob es nicht möglich sei, dass sich die bauausführenden Firmen einmal im Fachausschuss zum Baufortschritt äußern. Gespannt wäre Leufen beispielsweise auf die Begründung, warum „nur vier Arbeiter“ auf einer Baustelle tätig seien, die hinter dem Zeitplan zurück liege.

Auf dem Place de Lesquin schreitet derweil der Bau der Kultur- und Begegnungsstätte mit den Verblendungsarbeiten voran.

Zwischenzeitlich sind auch die Aufträge zur Gestaltung des Freizeitbereichs an der Rur erteilt. Marion Schunck-Zenker gab sich zuversichtlich, dass erste Ergebnisse bereits im kommenden Monat zu erkennen seien.

Zwei Terminpfeiler sind mittlerweile eingerammt: Ende September soll die Integrierte Kultur- und Begegnungsstätte fertiggestellt sein. Die eigentliche Einweihungs- und Eröffnungsfeier ist allerdings erst für Samstag, 9. November, anberaumt.

(ojo)
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