Westdeutsche Meisterschaft im Beachvolleyball in Jülich

Westdeutsche Meisterschaft : Beachvolleyball der Spitzenklasse

Am 24. und 25. August findet die Westdeutsche Meisterschaft auf dem Jülicher Schlossplatz statt. Das Teilnehmerfeld wird wahrscheinlich stark besetzt sein.

Die Qualifikationsphase für die Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaft auf dem Jülicher Schlossplatz am 24. und 25. August ist noch nicht abgeschlossen. Trotzdem deutet sich im Moment an, dass das Teilnehmerfeld bei den Frauen und Männern stark besetzt ist. Der DKB-Beach-Cup findet dann zum 19. Mal statt, zum dritten Mal werden im Rahmen des Turniers die Westdeutschen Meister ermittelt.

In der deutschen Rangliste sind sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Teams aus NRW besser platziert als in den beiden Vorjahren. „Es ist gut möglich, dass wir in beiden Konkurrenzen jeweils drei oder vier Teams zu sehen bekommen, die eine Woche später auch bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft dabei sind“, sagt der sportliche Leiter Bernd Werscheck.

Noch steht nichts fest, denn sowohl für die Westdeutsche also auch für die Deutsche Meisterschaft endet die Qualifikationsphase zehn Tage vor den Wettbewerben. Bei den Männern wären aktuell drei Teams sowohl für die Deutsche als auch für die Westdeutsche Meisterschaft qualifiziert, weil sie für beide Listen genügend Punkte vorzuweisen haben. Dazu zählen Tobias Brand und Jonas Reinhardt, die für den Dürener Hallen-Bundesligisten SWD Powervolleys an den Start gehen. Das Duo hat am vergangenen Wochenende mit dem 2. Platz bei der höchsten deutschen Serie, der Techniker-Beach-Tour, reichlich Punkte gesammelt für beide Ranglisten. „Beide haben zugesagt“, sagt Werscheck.

Die Favoriten

Weitere Kandidaten sind die Wolf-Brüder Peter und Georg aus Frankfurt, die häufig in NRW spielen und deswegen westdeutsche Ranglistenpunkte gesammelt haben, und Daniel Wernitz und Niklas Rudolf (Düsseldorf). Alle Duos würden zu den Favoriten in Jülich zählen. Das gilt auch für eine ganze Reihe von Teams, die nicht in der gesamten Republik bei Turnieren antreten, sondern sich auf NRW beschränken und entsprechend viele Punkte für die westdeutsche Rangliste gesammelt haben. Nach derzeitigem Stand wären so auch Fabian Brümmer und Florian Alberts für Jülich qualifiziert. Alberts startet für den Dürener TV, den Heimatverein der Powervolleys.

Bei den Frauen könnte es passieren, dass sowohl die Siegerinnen von 2017 als auch von 2018 antreten. Stefanie Hüttermann und Anja Hoja (Düsseldorf) sowie Sandra Ferger und Christine Aulenbrock (Oythe) haben genug Punkte für beide Wettbewerbe. Das gilt auch für die Overländer-Zwillinge Lena und Sarah (Voerde). Auch sie bekommen es mit den stärksten Frauen-Teams aus NRW zu tun, wenn sie in Jülich ihr Startrecht wahrnehmen.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Spitzen-Teams das Turnier in Jülich nutzen, um sich für die Deutsche Meisterschaft einzurollen“, mutmaßt Werscheck. „Deswegen rechne ich mit einem spannenden Turnier. Denn auch die Teams, die nur in NRW starten, spielen auf sehr gutem Niveau.“

Der DKB-Beach-Cup findet am 24. und 25. August zum dritten Mal als Westdeutsche Meisterschaft auf dem Jülicher Schlossplatz statt. Der Eintritt ist frei.

(jan)