Jülich: Wenn „Freunde” die Fäuste sprechen lassen...

Jülich: Wenn „Freunde” die Fäuste sprechen lassen...

Prügel statt Plauderei: So endete das Aufeinandertreffen von mehreren mehr oder weniger befreundeten Jugendlichen am Montagabend auf einem Parkplatz.

Ernsthaft verletzt wurde niemand. Trotzdem leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Dabei fing alles ganz ruhig an. Gegen 21.15 Uhr hielten sich vier Freunde, zwei junge Frauen und zwei junge Männer im Alter zwischen 16 und 19 Jahren, auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der Straße „An der Leimkaul” auf.

Als zwei Bekannte des Quartetts hinzu kamen, geriet man zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Das Ende vom Lied: Die 16 und 19 Jahre alten Neuankömmlinge droschen auf einen der anderen jungen Männer ein.

Dem 18-jährigen Opfer kam sein Freund schnell zu Hilfe. Auch ein Spaziergänger, der sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielt, griff ein und alarmierte zusätzlich die Polizei.

Der 18-Jährige erlitt leichte Blessuren. Die Beamten trafen die Prügel-Initiatoren zwar nicht mehr vor Ort an, machte sie aber schnell ausfindig und leiteten ein Strafverfahren ein.

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