Rurdorf: Wegberg-Beeck einfach nicht zu schlagen

Rurdorf : Wegberg-Beeck einfach nicht zu schlagen

Der mittlerweile 34. Rurdorfer Sommer-Cup hatte auch in diesem Jahr für seine Gäste einiges zu bieten. Im gut besuchten Rurtalstadion waren erneut 16 Teams des umliegenden Grenzlandes von der Kreisklasse bis zur Mittelrheinliga gegeneinander angetreten, um den von der Sparkasse Düren gesponserten Cup zu gewinnen.

Viele ehrenamtliche Helfer hatten dafür gesorgt, dass im Stadion die bekannte „Wohlfühlatmosphäre“ herrschte, und es war mit viel Aufwand gelungen, trotz der anhaltenden Hitze und Trockenperiode eine gut zu bespielende Rasenfläche zu gestalten. Die Teilnehmer waren diesmal als Gastgeber der FC 06 Rurdorf, Germania Hilfarth, der SSV Körrenzig, TuS Jahn Hilfarth, der SC Ederen, der SV Brachelen, GW Welldorf-Güsten, SW Titz, Union Schafhausen, der SC Jülich 10/97, Germania Lich-Steinstraß, Concordia Oidtweiler, Union Würm/Lindern, der FC Wegberg-Beeck, SC Borussia Freialdenhoven und DJK Haaren.

Kapitän Maurice Passage empfing von Martina Lübbe und Vereinschef Mario Lenßen den Cup, den Wegberg-Beeck zum siebten Mal in Folge gewann. Foto: Wickmann

Souveräne Favoriten

Den schwierigen Bedingungen zum Trotz boten beide Teams den Fans alles andere als geruhsamen Sommerfußball. Foto: Wickmann

Nach zahlreichen spannenden Vorrundenspielen qualifizierten sich Wegberg-Beeck, Schafhausen, Haaren und Freialdenhoven für die Runde der letzte vier im Turnier. In zwei spannenden Halbfinalspielen setzte sich Titelverteidiger Wegberg mit einem deutlichen 3:0 gegen Schafhausen durch und zog erneut ins Finale ein. Auch Freialdenhoven machte mit einem eindrucksvollen 4:0 gegen Haaren deutlich, dass die Borussia auch diesmal ein Wort mitzureden hatte bei der Vergabe der Trophäe. Und so gab es die Neuauflage des Finales zwischen dem FC Wegberg-Beeck und dem SC Borussia Freialdenhoven, das sich auch die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker nicht entgehen ließ.

Auf Augenhöhe

Sportlich begegneten sich beide Teams vor mehr als 750 Zuschauern auf Augenhöhe. Vor allem den von Wilfried Hannes trainierten Freialdenhovenern war anzumerken, dass sie diesmal den Fluch von sechs Finalniederlagen in Folge brechen wollten. Die spielerische Überlegenheit wurde allerdings nicht belohnt. Torszenen waren in der ersten Halbzeit absolute Mangelware. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, die aufgrund der extremen Sommerhitze von Trinkpausen unterbrochen wurde, drehten beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit am Temporegler. In der 50. Minute traf Mark Szymczewski für Freialdenhoven zum 1:0.

Wegberg-Beeck spielte zunächst mit gleichem Tempo weiter und sorgte dann für eine Überraschung mit einem Doppelpack gegen die zu diesem Zeitpunkt personell geschwächte Borussia — Alain N‘goua hatte in der 56. Minute nach wiederholtem Foulspiel Gelbrot kassiert und musste vom Platz. Mit zwei Treffern durch Shpend Hasani , der von einer unglücklichen Aktion des Borussen-Keepers Tobias Werres profitierte, und Dany Fäuster wurde das Spiel gedreht, und dem von Friedel Henßen trainierten Titelverteidiger gelang es erneut, als beste Mannschaft des Turniers das Spielfeld zu verlassen.

Aus der Hand von Martina Lübbe von der Sparkasse Düren und dem ersten Vorsitzenden des FC Rurdorf Mario Lenzen konnte FC-Kapitän Maurice Passage den Cup in Empfang nehmen.

„Im nächsten Jahr werden wir versuchen, noch mehr Spannung ins Turnier zu bringen, indem wir noch mehrere höherklassige Teams hier spielen lassen“, kündigte Vereinsboss Mario Lenzen im Interview an. Der Gastgeber zeigte sich sehr zufrieden mit dem hohen Publikumszuspruch sowohl beim Turnier als auch bei der Open-Air-Party am Samstag vor dem Finale und freut sich schon auf das nächste große Turnier.