Aldenhoven: VWA: Wechsel an der Spitze nach 16 Jahren

Aldenhoven: VWA: Wechsel an der Spitze nach 16 Jahren

Im Vorstand des Verbandswasserwerkes Aldenhoven (VWA) hat es einen Wechsel gegeben. In der turnusmäßigen Gesellschafterversammlung wurde der Aldenhovener SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Wassenhoven (Freialdenhoven) als neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.

Zum Stellvertreter bestimmte das Gremium den Indener Ratsherrn Reinhard Marx. Der bisherige Vorsitzende, der Aldenhovener CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Paffen (Siersdorf), hatte auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Nach 16 Jahren Amtszeit sieht er „seine Aufgabe weitestgehend erfüllt”.

Zudem seien, wie im letzten Jahr allein „50 Termine Wasserwerk eine Belastung, die man neben anderen Aufgaben kaum bewältigen kann”. Da sei hundertprozentige Einsatzbereitschaft gefordert. Aus den „Riesenproblemen und Turbulenzen 1994” habe das Wasserwerk „Bilanzzahlen entwickelt, die kaum weiter nach oben gehen können”.

Um den Posten hatte sich auch der Aldenhovener Bürgermeister Lothar Tertel (CDU-nahe) beworben. Die Endabstimmung der 13 Mitglieder in der Versammlung erbrachte aber eine deutliche Mehrheit für Wassenhoven.

Tertel begründete seine Bewerbung auch in Hinblick auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen der anteilsmäßig größten Kommune im Verband und dem Sitz der Geschäftsleitung im Wasserwerk Aldenhoven: „Das Rathaus und das Gebäude des Wasserwerks sind quasi Nachbarn”. Dies gäbe die Gewähr „für schnelles Handeln” und einer „guten Abstimmung im gegenseitigen Austausch”.

Auch Diplom-Ingenieur Johannes Waerder (Geschäftsführer des VWA) bekräftigte eine enge Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsratsvorstand. „Gerade in unvorhergesehenen Tagesereignissen ist auch die Führung der Gesellschaftsorgane gefragt.” Ein „enges Vertrauensverhältnis” ist nach seiner Einschätzung „Voraussetzung für immer wieder auftauchende Probleme”.

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