Jülich: Vorerst letztes A-Liga-Derby zwischen Rurdorf und den „Zehnern“?

Jülich : Vorerst letztes A-Liga-Derby zwischen Rurdorf und den „Zehnern“?

Es wird wohl das letzte Derby zwischen den Fußball-A-Ligisten FC Rurdorf und den „Zehnern“ für einige Spielzeiten werden.

„Die Spieler sind alle informiert, der Trainer ist informiert, die Mannschaft wird zum Ende der Saison aus der A-Liga zurückgezogen“, kündigt Dominik Kremer an, derzeit Trainer des FC Rurdorf, der am Sonntag Gastgeber gegen die Mannschaft des SC Jülich mit Trainer Michael Hermanns sein wird.

Kremer wird definitiv nicht mehr beim FCR nach Saisonende aktiv sein. „Ich werde den Verein verlassen, ich habe lose Angebote, aber noch nichts Definitives“, sagt der Coach. Doch er fügt hinzu, dass er von Gerüchten, er werde zu Alemannia Straß wechseln, gehört hat. „Da ist nichts dran“, dementiert er entsprechende „Informationen“.

Bezogen auf die morgige Partie stellt er indes fest, dass seine Elf nach dem 1:1 im Hinspiel nun einen Sieg holen möchte. „Dies ist doch logisch, wir spielen auf drei Punkte“, macht Kremer aus der Zielsetzung des Gastgebers keinen Hehl. Personell hat er alle Akteure an Bord. So geht der FC mit einem guten Gefühl in die Partei. Zum Optimismus trägt bei, dass die beiden Langzeitverletzten, Felix Keppel und Denis Löwen auch wieder dabei sein werden. „Die sind zurück“, freut sich der FC-Coach.

Freudig blickt auch sein Gegenüber Michael Hermanns der Paarung entgegen. „Es ist nur schade, dass es für längere Zeit das letzte Derby sein wird“, bedauert er den angekündigten Rückzug des FC 06 aus der A-Liga. „Dieses Spiel war immer etwas besonderes“, schwelgt er jetzt schon fast in Erinnerungen.

Er hofft, dass überhaupt angepfiffen werden kann. „So langsam möchte man ja doch wieder aktiv werden, wieder Fußballspielen nach einer Vorbereitung, die durchwachsen war“, brennt er auf den Start. Fehlen werden nach seinen Angaben gegenüber dem Hinrundenauftakt sechs Spieler.

Fünf haben den Verein verlassen, einer ist verletzt. „Je nach Spielverlauf würde ich mit einem Punkt zufrieden sein“, schließt der Jülicher Coach den Blick voraus ab. In der kleinen Hoffnung, dass vielleicht auch ein Dreier herausspringt. „Das wäre dann ein perfekter Rückrundenauftakt.“

(hfs.)