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Weltumradler-Reportage: Von den Galapagos-Inseln bis zum Amazonas-Dschungel

Weltumradler-Reportage : Von den Galapagos-Inseln bis zum Amazonas-Dschungel

Kaum jemand bereiste Südamerika so intensiv wie die beiden Weltumradler und mehrfach ausgezeichneten Fotojournalisten Axel Brümmer und Peter Glöckner.

Seit Jahrzehnten hält sie dieser abwechslungsreiche Kontinent in seinem Bann. Nach ausgiebigen Paddel- und Radtouren lockte sie eine neue Herausforderung: die Durchquerung des Festlandes in seiner ganzen Breite.

Auf den Spuren von Charles Darwin und Alexander von Humboldt reisen sie immer am Äquator entlang. In einer Live-Reportage erzählen sie am Donnerstag, 24. Januar, von ihren Erlebnissen im KuBa ab 20 Uhr.

Ausgangspunkt waren die weit abgelegenen Galapagos-Inseln. Weiter ging es zu Fuß über vergessene Inkapfade in die eisigen Höhen der Anden. Sie versuchten den vom Erdmittelpunkt aus gesehenen höchsten Berg der Erde, den Chimborazo, zu besteigen und kamen schließlich vorbei an feuerspeienden Vulkanen in die endlose Einsamkeit des Amazonas-Dschungels.

Mit einem winzigen selbstgebauten Balsafloß ließen sich Brümmer und Glöckner wochenlang einen kleinen Fluss hinabtreiben und radelten ab Manaus durch Steppen und Regenwald bis in die kaum bekannten Länder Guyanas.

Sie passierten auch die Metropolen Macapá und Belém. In den staubtrockenen, kaum besiedelten Gegenden des Sertão, wo mitunter über viele Jahre hinweg nicht ein Tropfen des lebensspendenden Nass vom Himmel fällt, gründeten einst entflohene Sklaven in unzugänglichen Gegenden unabhängige Siedlungen. Irgendwo in diesen Weiten überschritten die beiden Weltumradler einen persönlichen Höhepunkt: 200.000 bisher geradelte Kilometer.

Nach einem kurzen Aufenthalt an der atlantischen Traumküste erreichten Brümmer und Glöckner den spektakulären Endpunkt ihrer spannenden Reise: die „schönste Insel der Welt“ – Fernando de Noronha.

Obwohl sich die Landschaften und die Natur während der ganzen Reise unglaublich abwechslungsreich zeigten, fesselte vor allem die einfache Bevölkerung die beiden Reisenden. Arme Drogenbauern, abenteuerlustige Goldsucher, unkontaktiert lebende Indianerstämme oder raubeinige Rinderzüchter – sie alle gehören genauso zu diesem großartigen Kontinent wie unbändige Lebensfreude und zurückhaltender Charme.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf elf Euro zuzüglich Gebühren und an der Abendkasse 14 Euro. Karten gibt es bei der Buchhandlung Fischer und online unter www.kuba-juelich.de.