Jülich: Verkehrswacht klärt Radfahrer auf: Helm rettet Leben

Jülich: Verkehrswacht klärt Radfahrer auf: Helm rettet Leben

In der Kölnstraße in Jülich haben Hartmut Dreßen und Rosi Zwingel von der Verkehrswacht Jülich innerhalb von zwei Stunden 28 Radfahrerinnen und -fahrer angesprochen, die keinen Kopfschutz trugen. „Warum tragen Sie beim Radfahren keinen Helm?“, war die Frage. Viele sind zwar über die Bedeutung des Radhelms als möglichen Schutz bei einem Unfall informiert, machen aber Gründe geltend, ihn nicht zu tragen.

Beispiele: Er ruiniert die Frisur, sieht nicht so gut aus, man schwitzt zu stark am Kopf, er liegt zu Hause oder kurze Fahrt auf bekannten Wegen. Doch Unfälle, so die Verkehrswacht, ereignen sich unvorhergesehen und werden auch oft von Autofahrern verursacht, die den Radfahrer übersehen haben. Da das Tragen des Radhelms beim Fahren keine Pflicht ist, setzen Verkehrswacht und Polizei bei den Gesprächen mit Radfahren auf deren Einsicht, dass der Helm eine gute, preiswerte Lebensversicherung ist.

Einige Radler kamen mit ganz konkreten Fragen an den Infostand, um sich zu erkundigen, worauf beim Kauf eines Radhelms geachtet werden sollte. Sie durften einen Helm anprobieren und sich im Spiegel betrachten. Sie waren meist vom geringen Gewicht, dem guten Aussehen und dem Tragekomfort angenehm überrascht. Die Verkehrswacht Jülich hofft, dass demnächst einige Radler mehr in Jülich einen Helm tragen.