Inden: UDB reagiert auf Kritik in Ratssitzung

Inden: UDB reagiert auf Kritik in Ratssitzung

Die Fraktion der Unabhängigen Demokratischen Bürger (UDB) Inden hat auf die Kritik reagiert, die ihr auf der jüngsten Gemeinderatssitzung seitens der großen Koalition aus CDU und SPD entgegengeschlagen war.

UDB-Vorsitzender Herbert Schlächter hatte eine Erklärung verlesen, in der die Fraktion betonte, dass nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden seien, die Kosten für die anstehenden Kanalarbeiten für die Bürger günstiger zu gestalten.

Bekanntlich hat der Gemeinderat in dieser Sitzung gegen die UDB-Stimmen eine Erhöhung der Abwassergebühren beschlossen. So wertete Johann Josef Schmitz (SPD) den Einwand der UDB als „populistisches Thema“, Reinhard Marx (CDU) sagte, dass die UDB nicht Halbwahrheiten, sondern Unwissen präsentiere. Schlächter erklärte jetzt, dass die Fraktion „sehr gut recherchiert“ habe, weil sie auf Fachliteratur verwiesen hat, aus der nicht eindeutig hervorgehe, dass die Kosten auf die Bürger umgelegt werden müssen.

„Die Reaktionen im Rat waren unbegründet“, sagte Schlächter. Auch für den Vorwurf, dass die UDB sich zuvor in Ausschusssitzungen nicht an der Diskussion zum Thema beteiligt habe, hat Schlächter kein Verständnis. „Im Ausschuss sind wir zurückgepfiffen worden, da hieß es damals, dass wir diese Punkte bei den Haushaltsreden im Rat vorbringen sollen.“

(jan)