Jülich: TTC Indeland: Zu Hause Revanche nehmen für die 0:6-Klatsche in der Hinrunde

Jülich : TTC Indeland: Zu Hause Revanche nehmen für die 0:6-Klatsche in der Hinrunde

Der Saisonauftakt ging gründlich daneben. Jetzt kommt der TTC GW Bad Hamm nach Jülich. Ein guter Grund für den TTC Indeland, am Sonntag (14 Uhr) in eigener Halle Revanche zu nehmen.

Beim 0:6 in Hamm hatten die Jülicher nichts zu bestellen. Damals bastelten Trainer, Spieler und Verantwortliche noch intensiv an einer Formation der Doppel. Mit viel Lehrgeld und einiger Zeit klappte es inzwischen, wenn auch durchaus noch weiter verbesserungswürdig. Zumindest Martin Allegro hat in Tobias Rasmussen einen Spieler gefunden, mit dem Erfolge zu verbuchen sind. Und auch Brian Afanador und Aliaksandr Khanin finden an der Platte immer mehr zu einer spielerischen Einheit.

Gelohnt hat sich indessen die Umplatzierung für Afanador und Rasmussen, die die Plätze getauscht haben. Gerade für den Dänen machte sich das erfolgreich bemerkbar, als er beim Tabellenführer Saarbrücken II wieder gewann und einen guten Schritt zu altem Selbstbewusstsein tat.

Kopfsache und Tagesform

Der offensive Brian Afanador erlebte indes auch ein Erfolgserlebnis, dass die Jülicher gegen Hamm gerne wiederholt sehen. Seine kompromisslose Spielweise zwang in Saarbrücken gleich zu Beginn Tomas Polansky in die Knie und ebnete damit für den TTC den Weg in Richtung Sieg. Damit hatten vorab wohl nur die größten Optimisten gerechnet.

Der Kopf und die Tagesform werden nach Ansicht von Miroslav Broda über den Erfolg gegen Hamm entscheiden. „Wichtig für uns ist allerdings auch, ob die Gäste in Bestbesetzung antreten.“ Gerade dieser Umstand half den Jülichern in Saarbrücken, Deni Kozul war angeschlagen und gab seine beiden Einzel kampflos ab. Ob die Indeländer gegen Hamm von ähnlichem Glück profitieren können, ist mehr als fraglich.

Und noch ein weiterer Umstand wird die Begegnung für den TTC erschweren. Denn der erfahrene Coach ist beruflich verhindert und kann von außen keine wertvollen Tipps geben. „Natürlich spreche ich vorab mit den Spielern und versuche, sie auf ihre Gegner einzustellen. Sie müssen das spielen, was der Gegner nicht kann und nicht das, was sie selbst gut können.“ Möglicherweise wird Dragos Olteanu den Trainer am Rand vertreten.

(tm)