Jülich: TTC Indeland Jülich verliert unerwartet deutlich

Jülich : TTC Indeland Jülich verliert unerwartet deutlich

Das Wochenende ist abgehakt, die Niederlage weggesteckt. Unmittelbar nach Rückkehr vom TTC Frickenhausen müssen die Spieler des TTC Indeland Jülichnach vorne blicken. Das 3:6 war so sicherlich nicht eingeplant, aber heute ruft bereits der Pokal.

Dann empfängt der TTC Indeland Jülich den Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen in der Nordhalle. Die positive Erkenntnis aus der Niederlage war die Konstellation der Doppel. Die beiden Linkshänder Martin Allegro/Tobias Rasmussen gewannen ihr Doppel. Der Knoten schien endlich geplatzt. Dafür patzten allerdings Rasmussen und Brian Afanodor in ihren Einzeln. Selbst ein Punkt wurde damit unmöglich. Trainer Miroslav Broda betonte die persönlichen Formschwankungen einzelner Akteure, mit denen im Tischtennis immer gerechnet werden muss.

All das spielt jedoch eine untergeordnete Rolle mit Blick auf das Pokal-Viertelfinale, bei dem der TTC heute (19 Uhr) den Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen zu Gast hat. Diesmal dürfte der Gegner den Zweitligisten nicht mehr unterschätzen. Verstärkt wird dies noch durch die Erfahrung der Ochsenhausener, die nur zwei Tage nach dem Pokal-Achtelfinale gegen Mühlhausen glatt verloren. Ausgerechnet gegen den Verein, den die Jülicher aus dem Wettbewerb gekegelt hatten. Ochsenhausen ist gewarnt.

Die Gäste sind bereits am Montag angereist, absolvierten zwei Trainingseinheiten in Jülich und werden sicher in stärkster Formation antreten. Denn der TTF Liebherr hat zudem noch eine weitere Verpflichtung, in die Final Four einzuziehen. Die werden nämlich in unmittelbarer Nähe zu Ochsenhausen in Neu-Ulm ausgetragen.

Unter Druck

Der Druck lastet damit reichlich auf dem Erstligisten, dessen drei Top-Spieler allerdings auch unter den besten 50 der Weltrangliste rangieren. Angeführt vom Franzosen Simon Gauzy (Platz 13) werden „Hochkaräter“ versuchen, der Begegnung einen klaren Verlauf zu geben. Wohlweislich hüllte sich Jülichs Trainer Miroslav Broda in Schweigen über seine Aufstellung.

„Es herrschen Pokal-Gesetze“, gab TTC-Präsident Mike Küven zu bedenken. Bislang hatten diese „Gesetze“ den Indeländern geholften.

(tm)
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