Jülich: THW-Mitarbeiter in Jülich mutwillig angefahren?

Jülich : THW-Mitarbeiter in Jülich mutwillig angefahren?

Der Unfall, der im Umfeld des Lazarus Strohmanus-Umzuges auf der Großen Rurstraße an der Kreuzung Bongardstraße in Jülich passiert ist, gibt der Polizei Rätsel auf. Am Dienstag um 15.20 Uhr ist ein THW-Mitarbeiter vermeintlich von einem Auto erfasst worden, als er die Straße für den Zug absperrte.

Er wurde ins Jülicher Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die bisherigen Angaben der Beteiligten und die Zeugenaussagen seien nicht eindeutig. Die Frage ist, ob der 75 Jahre alte Autofahrer aus Aachen den 57 Jahre alten THW-Mitarbeiter aus Jülich mutwillig angefahren hat und wie heftig der vermeintliche Unfall tatsächlich war.

Fakt ist, dass der THW-Mitarbeiter die Große Rurstraße gesperrt hat. Er hatte deswegen ein THW-Fahrzeug mit Blaulicht auf der Straße geparkt und trug zudem eine Warnweste. Zeugenaussagen bestätigen übereinstimmend, dass es zu einem Streit zwischen dem THW-Mitarbeiter und dem Autofahrer gekommen sei, der etwas ausliefern sollte. Letzterer hatte zuvor vor dem THW-Mitarbeiter angehalten.

Der Aachener soll wieder eingestiegen sein und seine Fahrt fortgesetzt haben. Dabei kam es zu dem vermeintlichen Zusammenstoß, über dessen Intensität die Aussagen nach Polizeiangaben auseinander gehen. Die Polizei wertet derzeit die Angaben der Ärzte aus. Neue Zeugen werden gebeten, sich unter der Notrufnummer 110 zu melden.

(jan)
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