Jülich: The Blue Beat zeigt im KuBa, dass sie es noch drauf hat

Jülich: The Blue Beat zeigt im KuBa, dass sie es noch drauf hat

Drei Bands rockten unlängst unter dem Motto „Santa Claus is coming to Town“ den Jülicher Kulturbahnhof. Schon die Band „Der Start“, die das Konzert eröffnete, konnte sich über mittanzende Fans freuen.

Schon die Band „Der Start“, die das Konzert eröffnete, konnte sich über mittanzende Fans freuen. „Wir spielen die Musikrichtung Power Pop, die Einflüsse aus Punk, Beat und Ska hat“, sagte Gerd Limberg, der mit „Der Start“ auf der Bühne sang und Gitarre spielte. Während des Auftritts spielte die Band unter anderem die Eigenkreation „Schwarz Rot Gold“ und brachte ein Cover von The Clash „Garageland“.

Ausgelassenes Pogen

Danach betrat „Masons Arms“ die Bühne, die Ska und Reggae spielte. Die seit 1995 bestehende Band sang mit kleinen Ausnahmen nur deutsch, gab Sänger und Gitarrenspieler Hanno Schattow an und äußerte nach dem Auftritt: „Die Stimmung war gut und die kleine Kneipe war voll.“ Spätestens bei dem Song „Fuß nach vorn“ erreichte das Stimmungsbarometer seinen Höhepunkt, und unter tosendem Jubel tanzte der halbe KuBa zu der Musik der Band mit.

Nach lauten Zugabe-Rufen spielte die Kölner Band „Masons Arms“ noch eine gecoverte Version von „I won‘t let you go“ von den Blues Brothers. Daraufhin sprang im pickepacke vollen Kulturbahnhof das Urgestein „The Blue Beat“ auf die Bühne und brachte die Zuschauer zur Ekstase. „Wir sind schon bei dem ersten Konzert im KuBa so um 1997 dabei gewesen“, blickte Sänger Axel Fuchs zurück: „Auch auf dem erstem Skafestival Deutschlands, dem Okiedoki in Neuss, haben wir gespielt.“ Besonders Eigenkreationen wie „Blue Beat Shoes“ brachte die Gruppe, die in Jülich gegründet worden ist, zu Gehör. Auch Cover wie „Fire“ von Bruce Springsteen durften nicht fehlen.

Während des Auftrittes brachen die ersten Reihen im Publikum in ausgelassenes aufeinander Zuspringen und Pogen aus, wobei sich Sänger Axel Fuchs selbst Wasser über den Kopf schüttete und auch das Publikum dabei nicht verschonte.

Auch Cornel Cremer, der Geschäftsführer des Kulturbahnhofs, freute sich über den gelungenen Abend. Verweisend auf die gut gelaunten Besucher des KuBa sagte er: „Wir sehen hier junge und ältere Leute, und alle haben ein schönes Konzert zusammen. Genau das ist unser Sinn.“ Es sei schön, dass es funktioniere, sagte er weiter.

(mio)
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