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Technik trifft Senioren: Neue Besichtigungen mit Bernd Ritschel

„Technik trifft Senioren“ : Neue Besichtigungen für technisch Interessierte

Technische Einrichtungen und industrielle Produktionsstätten in der Region Jülich und Umgebung sind Ziele der Exkursionsreihe „Technik trifft Senioren“, die sich an technisch interessierte Seniorinnen und Senioren richtet.

Diese Reihe wird auch im 1. Quartal 2019 fortgeführt. Organisator der Exkursionen und Gruppenführungen ist Bernd Ritschel, der seit vielen Jahren in ehrenamtlichen Seniorenprojekten der Stadt aktiv ist.

Die Anfahrten zu den Besichtigungen werden mit privaten Autos oder dem öffentlichen Nahverkehr organisiert. Anfallende Fahrtkosten werden unter den Teilnehmern aufgeteilt.

Pro Veranstaltung wird eine Verwaltungsgebühr von zwei Euro erhoben, die vor Ort zu zahlen ist. Startzeiten und gegebenenfalls Teilnehmergebühren sowie Anzahl der Plätze werden pro Angebot gesondert aufgeführt. Anmeldung nimmt Bernd Ritschel per E-Mail an ritschel.bernd@t-online.de oder telefonisch unter 01575/4297338 entgegen. Da der Zuspruch immer sehr groß ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Forschungszentrum Jülich

Zum Forschungszentrum (FZ) Jülich geht es am Mittwoch, 30. Januar. Die Führung beginnt um 10 Uhr. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz des FZ-Jülichs an der Hauptwache. Es können maximal 25 Personen teilnehmen. Die Besichtigung dauert etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Eine Anfahrtsbeschreibung gibt es hier.

Nach einer allgemeinen Einführung in die umfangreichen Forschungsgebiete und Tätigkeiten des Forschungszentrums werden die Institute IEK-3 (Brennstoffzellen) und im IBG-1 (Biotechnologie) besichtigt.

Bei der Anmeldung zu dieser Besichtigung sind folgende Daten erforderlich: Name, Vorname, Geburtsort, Geburtsdatum, Wohnort, Nationalität und Beruf. Ein gültiger Personalausweis (oder Pass) muss am Besuchstag bei der Hauptwache vorlegen werden.

BBH Berzelius Stolberg GmbH, Binsfeldhammer 14 in Stolberg

Zum Metallverarbeitungsunternehmen Berzelius Stolberg geht es am Mittwoch, 20. Februar. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt und Abfahrt ist um 13.10 Uhr am Bahnhof Jülich, Parkplatz Ostseite (Bildung von Fahrgemeinschaften: Mitnahme fünf Euro pro Person). Maximal können 20 Personen teilnehmen. Die Führung dauert etwa zweieinhalb bis drei Stunden und ist nicht barrierefrei. Für den Rundgang sind unbedingt festes, hohes Schuhwerk und lange Hosen erforderlich. Sonstige Sicherheitsausrüstung wird von der Firma zur Verfügung gestellt.

Die Bleihütte Binsfeldhammer ist eine von zwei in Deutschland verbliebenen Bleihütten. Sie gewinnt das Blei aus Erz und ist damit eine sogenannte Primärbleihütte. Standort ist die Stadt Stolberg (Rhld.). Mit einer Belegschaft von über 275 Mitarbeitern ist die Berzelius Stolberg (BBH) eine der größten und modernsten Bleihütten der Welt. Gegründet im Jahr 1848 erreichte diese Primärhütte im Jahr 1990 marktführenden Status durch die Einführung des QSL-Prozesses, der bis heute als Spitzentechnologie in der Bleiproduktion gilt. Die Anlage produziert jährlich ca. 155.000 Tonnen Blei und mehr als 100 verschiedene Spezifikationen von Bleilegierungen, die als marktführende Produkte anerkannt sind.

ATC - Aldenhoven Testing Center, Industriepark Emil Mayrisch in Aldenhoven

Zum ATC Aldenhoven Testing Center geht es am Mittwoch, 13. März. Die Führung beginnt um 9.30 Uhr. Treffpunkt und Abfahrt ist um 9 Uhr am Bahnhof Jülich, Parkplatz Ostseite (Bildung von Fahrgemeinschaften: Mitnahme drei Euro pro Person). Maximal können 30 Personen teilnehmen. Die Besichtigung wird etwa eine bis anderthalb Stunden dauern.

Das Aldenhoven Testing Center ist ein Joint Venture des Kreises Düren und der RWTH Aachen. Es ist ein modernes, interdisziplinäres Testzentrum für Mobilität. Zwölf Streckenelemente erlauben es, annähernd alle Situationen aus dem Realverkehr nachzubilden. Für die Erforschung, Entwicklung und Absicherung von automobilen Systemen und Funktionen ist es unablässig, sie zunächst auf einem abgeschlossenen Testgelände einzusetzen, bevor der Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr möglich wird.