Jülich: „Taku” sagt Servus mit Tischtennis vom Feinsten

Jülich: „Taku” sagt Servus mit Tischtennis vom Feinsten

Im 32. Westderby lässt Ligaprimus Borussia Düsseldorf beim TTC Indeland nichts anbrennen. Mit 3:1 gewann die Mannschaft von Trainer Dirk Wagner vor rund 800 Zuschauer. Aber der Außenseiter von der Rur lag zuerst in Front. Denn Taku Takakiwa setzte sich mit 3:2 gegen Marcos Freitas durch. „Er hatte Angst, vor so einer Kulisse hat er noch nicht gespielt”, meinte TTC-Trainer Johannes Dimmig nach dem Match.

In dem lag der Noch-Jülicher mit 0:2 zurück, erst im dritten Satz, nach einem spektakulären ersten Ballwechsel zum Stande von 9:8 für „Taku”, schien der befreit. „Da wollte er beweisen, wer die Nummer 3 nach Boll und Süß im Leistungszentrum ist”, meinte Dimmig und freute sich mit seinem Schützling, dass der anschließend mit 12:10 und 11:6 gewann.

Das beste und letzte Spiel des Abends zeigte wiederum Takakiwa. Nachdem Drinkhall gegen Süß (1:3) und Roßkopf gegen Ovtcharov (1:3) verloren hatte, musste der Japaner gegen Süß gewinnen. „Es wurde den Zuschauern einiges geboten, dieses Match war hochklassig”, lobte Roßkopf nach dem 2:3 seinen Mitspieler, der den Satzausgleich zum 2:2 lange Zeit auf dem Schläger hatte.

Roßkopf selbst war in seinem Spiel stark gehandicapt an die Platte gegangen. „Ich laboriere an einem Leistenbruch, werde direkt am 20\. April nach dem Spiel in Grenzau operiert.” Dass er überhaupt gespielt hatte, dafür gab es ein Sonderlob seines Trainers. „Jörg hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt”, meinte er, gestand ein, „dass der TTC dieses Lokalderby lange Zeit offen gehalten hatte.

Lob kam aber auch von Dirk Wagner. „Das Spiel zwischen Süß und Taku war mit vom Besten in der gesamten DTTL-Saison.”

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