Jülich: "Summer of Love" präsentiert Hits und Klassiker in Jülich

Jülich : "Summer of Love" präsentiert Hits und Klassiker in Jülich

Die Jülicher Band „Summer of Love“ hat am Wochenende den Gästen in Wilhelm‘s Brauhaus an der Großen Rurstraße einen kurzweiligen Abend mit zahlreichen Hits und Evergreens beschert. Das Projekt wurde vor einem Jahr von Virginia und Jo Lisken mit Michael Dorp gegründet und hat sich schwerpunktmäßig auf die Klassiker der 1960er und 70er Jahre konzentriert, spielt aber auch aktuelle Songs oder Stücke der 80er Jahre.

Hierbei werden bewusst zwischen den einzelnen Stücken Zeitsprünge eingebaut. So befindet man sich zum Beispiel beim nächsten Stück zwei Jahrzehnte weiter.

Während Dorp und Virginia Lisken den Gesangspart, das Mundharmonikaspiel und die Gitarre übernehmen, hat Jo Lisken den Rhythmuspart mit seinem Cajonspiel. Für den Auftritt im Brauhaus hatten sie eine lange Liste an Ohrwürmern zusammengestellt, bei denen fast jeder sofort mitsingen konnte. Aufgrund des schönen Wetters war auch der Außenbereich des Restaurants gut besucht, was die Band natürlich freute und Virginia Lisken zu der Bemerkung veranlasste, dass Summer of Love natürlich mit ihrer Musik für gute Laune und gutes Wetter stünden.

In vier Blöcken mit kurzen Pausen startete ein abendfüllendes Konzert, bei dem jeder auf seine Kosten kam. Neben Scott McKenzies „San Francisco“ oder Van Morrisons „Brown-Eyed Girl“ standen auch ruhigere Nummern wie Cat Stevens „Father and Son“ auf dem Programm. Natürlich wurde auch das Publikum mit eingespannt und sang alle Refrains mit.

Reise quer durch die Jahrzehnte

Die Reise ging quer durch die Jahrzehnte mit Bob Dylans „Its all over Baby Blue“ über David Bowies „Heroes“ zu „California Dreamin“ von The Mamas and the Papas, weiter über den recht neuen Hit „Wire to Wire“ von Razorlight bis zu den 80er Jahre-Klassikern „Here comes the Rain again“ von den Eurythmics oder Billy Idols „White Wedding“. Die Beatles durften nicht zu kurz kommen mit ihren Hits wie „Help!“ und „Let it be“, REM erzählten von „The one I love“ und John Lennon träumte bei „Imagine“ vom Weltfrieden.

Nach weiteren Hits wie Bob Dylans „Knockin on Heavens Door“, Iggy Pops „The Passenger“ und dem ruhigen Klassiker „Stand by me“ von Ben E. King wurde lautstark eine Zugabe verlangt, die mit Leonard Cohens „Hallelujah“ und dem Bee Gees-Evergreen „Massachusetts“ prompt erklang.

(bw)
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