Stimmungsvolles Konzert von Pro Musica und Gastinterpreten

Konzert von „Pro Musica“ : Musizieren für einen guten Zweck

„Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ Mit diesem Zitat aus der Feder des altgriechischen Philosophen Aristoteles führte Kathie Wolf in das Benefizkonzert des Titzer Ensembles „Pro Musica“ und einiger Gastinterpreten in St. Cosmas und Damian ein.

Ungewöhnlich war der Zeitpunkt im Herbst, zumeist ist der Flöten-Singkreis unter Leitung von Pianisten Elena Kelzenberg Gastgeber stimmungsvoller adventlicher Konzerte.

Traditionell trugen die Chormitglieder des Singkreises bunte Schals oder Krawatten zu schwarz-weißer Kleidung. Obwohl der Abend noch jung war, stand „Uns‘re kleinen Nachtmusik“ von Mozart als erstes Stück im Repertoire.

Ein besonders schönes Lied im ersten Part war der Spiritual „You raise me up“ (Du erhebst mich). Der erstklassige Saxophonist Dr. Philipp Roth, der später noch mehrmals mit seinen Interpretationen erfreute, begleitete den Spiritual mit seinem Messingblasinstrument spontan im Verborgenen.

Einen Superauftritt legte im Anschluss der Kelzenberg-Klavierschüler Dominik Kaumanns hin, gekonnt interpretierte er das Rockstück „Nothing else matters“ von Metallica.

Poetisch begann der MGV „Lätitia Hasselsweiler“ sein erstes kurzweiliges Intermezzo mit „Morgenrot“. Religiös-besinnlich interpretierte er „Horch“, um sich abschließend mit „Greensleeves“ thematisch Schottland zuzuwenden.

Wie immer blieb der Männerchor damit seinem Mix aus Melancholie und Frohsinn und neu arrangierten Stücken aus der Feder ihres „speziellen“ Chorleiters Ralph Over treu.

Als Solistin glänzte Elena Kelzenberg unter anderem mit dem Blues „Autumn leaves“, dem Jazz-Stück „Fly me to the moon“ oder der Nocturne in fis-moll von Frédéric Chopin.

Frisch und flott interpretierte die „Pro-Musica“-Instrumentalgruppe ihren Part mit Stücken wie dem Charleston „Five foot two, eyes of blue“ oder dem jazzigen Stück „Brighten the day“.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Caterina Tronelli und Nicola Wenzl stellten den gemeinnützigen Verein „Kleine Hände“ vor, der Kindern, Müttern und Vätern in Notlagen Hilfe leistet. Der Konzerterlös fließt in die vereinseigenen Spenden zu diesem Zweck ein. Passend dazu sang „Pro Musica“ „Gebt den Kindern ihren Platz“ aus dem Album „Wir kleinen Menschenkinder“ von Detlev Jöcker und „In jedem Kind“.

Zum Abschluss des gefühlvollen Konzertes stimmten Aufführende und Gäste zusammen das gefühlvolle „Irische Segenslied“ an, das mit dem Refrain endet „… bis wir uns wiedersehen“. (ptj)

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