Güsten: Stadt Jülich sucht Umweltfrevler von Güsten

Güsten : Stadt Jülich sucht Umweltfrevler von Güsten

Unbekannte haben einen alten Öltank in Güsten im Landwehrgraben entsorgt. Bereits am Sonntag, 1. April, informierte ein aufmerksamer Spaziergänger die Polizei hierüber. In dem Plastiktank, mit einem Fassungsvermögen von 2000 Litern befanden sich noch Reste von Altöl.

Die Verunreinigung durch das Altöl erstreckte sich auf dem Feldweg über eine Länge von 40 Metern. Der Landwehrgraben war auf einer Länge von 27 Metern verunreinigt. Durch die Feuerwehr wurden umgehend erste Maßnahmen zur Eingrenzung des Schadens unternommen. Auf Anordnung der Stadt Jülich wurde das ausgelaufene Öl durch eine Fachfirma entsorgt. Hierzu waren zunächst Rodungsarbeiten notwendig, um eine Zugänglichkeit des Landwehrgrabens für einen Bagger zu ermöglichen.

Bei der Bergung des Öltanks wurde sichtbar, dass durch Bohrlöcher an der Seite des Tanks immer noch Öl austrat. Mit schwerem Gerät wurden mehr als 80 Tonnen Erdreich ausgehoben und ordnungsgemäß entsorgt. Diese Sanierungsmaßnahme hat Kosten in Höhe von rund 30.000 Euro verursacht, die nun von der Allgemeinheit zu tragen sind.

Ermittlungen. um den oder die Täter zu finden waren bisher erfolglos. Daher hat die Stadt Jülich für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen nun eine Belohnung von bis zu 1000 Euro ausgeschrieben. Wer hat am oder kurz vor dem 1. April in der Umgebung des Landwehrgrabens in Güsten etwas beobachtet? Zum Transport des Tanks müssen die Täter ein entsprechendes Fahrzeug oder Anhänger benutzt haben. Wer hat ein entsprechendes Fahrzeug in der Nähe gesehen?

Personen, die Hinweise zu dieser Umweltstraftat, zur Herkunft des abgebildeten Öltanks oder zu den unbekannten Tätern machen können, melden sich bitte bei Richard Schumacher, Tel.: 02461/63-290, Email: rschumacher@juelich.de.

Entsprechende Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

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