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Wegen steigender Infektionszahlen: Stadt geht verstärkt gegen Masken-Verweigerer vor

Wegen steigender Infektionszahlen : Stadt geht verstärkt gegen Masken-Verweigerer vor

Wegen steigender Infektionszahlen: 150 Euro Bußgeld warten auf diejenigen, die ohne Mund-Nase-Bedeckung unterwegs sind. Die Stadt Jülich tut es dem Land NRW gleich und setzt auf verstärkte Kontrollen in Sachen Mund-Nase-Bedeckung.

Seit dem 12. August steht die Missachtung der Maskenpflicht als Ordnungswidrigkeit im Bußgeldkatalog. Da die Infektionszahlen steigen, wird es jetzt mehr Kontrollen geben. Konkret heißt das: Personal des Ordnungsamts wird sowohl an Orten unter freiem Himmel, wie etwa auf dem Markt, als auch in Gaststätten oder Geschäften unterwegs sein. „Wann und wie viel kontrolliert wird, kommt immer auf die Verfügbarkeit des Personals an“, sagt die Leiterin des Bürgermeisterbüros Silvia Hamacher. Es werde jedoch verstärkt stichprobenartige Kontrollen geben. Außerdem gibt es immer wieder Hinweise auf Regelverstöße, denen nachgegangen wird.

Wer ohne Schutz erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Weiterhin gilt: Schilder weisen auf die Maskenpflicht hin. Daran müssen sich alle außer Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, halten. Gastronomie, Handel und ÖPNV sind verpflichtet, Verweigerer vom jeweiligen Angebot auszuschließen.

„Wir versuchen natürlich, mit Augenmaß an die Sache zu gehen“, sagt Silvia Hamacher. Das heißt: Zunächst werden Personen darauf hingewiesen, dass sie zum Beispiel ihre Maske falsch tragen. „Wer das jedoch nicht einsieht, muss das Bußgeld zahlen.“ Zu den gängigsten Orten, an denen eine Maskenpflicht herrscht, gehören der öffentliche Nahverkehr und Haltestellen, die Gastronomie, Geschäfte, der Wochenmarkt und Warteschlangen. Bei Corona-Fragen hilft die Jülicher Hotline weiter: 02461/63605.

(svs)