Inden: Solarpark Inden übertrifft alle Prognosen

Inden: Solarpark Inden übertrifft alle Prognosen

Der Solarpark Inden hat in seinem ersten kompletten Betriebsjahr mehr Strom erzeugt als erwartet. Die Prognose übertraf das umweltfreundliche Kraftwerk mit seinen 16.236 Solarkollektoren sogar deutlich: In den zwölf Monaten bis Oktober 2012 wurden fast 3,5 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren fast 500.000 mehr, als die beiden Anlageneigner Rurenergie und F&S Solar concept vorhergesagt hatten.

Die erzeugte Strommenge entsprach dem Jahresverbrauch von rund 1000 Durchschnittshaushalten. Insgesamt blieben der Region über 2400 Tonnen des klimaschädigenden Gases CO2 erspart.

Initiator des 8,6 Millionen-Euro-Projekts Solarpark Inden war der Kreis Düren. Um die Nutzung regenerativer Energien in der Region zu steigern, hatte er zuvor die Gründung der Rurenergie GmbH betrieben, in der das erforderliche Fachwissen gebündelt ist. Deren Gesellschafter sind die Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren, die die Mehrheit des Stammkapitals bereitstellt, die Stadtwerke Düren und die S-Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse mbH.

Mittlerweile gehört der auf einer rekultivierten Hausmülldeponie des Kreises Düren errichtete Solarpark zu 100 Prozent der Rurenergie GmbH.

Weitere Solaranlagen hat die Gesellschaft auf den Dächern des Kreuzauer Schulzentrums und des Mädchengymnasiums Jülich installiert.