Linnich: Sie sorgen für Briefe und Pakete in Linnich und Titz

Linnich : Sie sorgen für Briefe und Pakete in Linnich und Titz

Dass jeden Tag in Linnich und Titz die richtigen Briefe und Pakete zu den Haustüren kommen, ist vor allem Brigitte Thelen (55) und Petra Hüring (53) zu verdanken. Die Frauen liefern die Post nicht nur aus, sie arbeiten seit gut einem Jahr auch nebeneinander als Teamleiterinnen am Zustellstützpunkt an der Erkelenzer Straße und haben somit zusätzliche Verantwortung.

Thelen ist für das Gebiet und Personal in Linnich zuständig, Hüring für Titz. Die Briefe, Postkarten und Pakete für beide Gebiete kommen am gemeinsamen Zustellerstützpunkt an. Von dort werden täglich etwa 1500 Sendungen und 80 Pakete verteilt.

Die Bilanz der beiden Teamleiterinnen nach gut einem Jahr am selben Arbeitszentrum fällt positiv aus: „Wir verstehen uns sehr gut“, sagt Thelen und führt fort: „Unsere Arbeit ist schon teilweise übergreifend. Bei allem, was uns gemeinsam betrifft, ergänzen wir uns gut.“ So auch bei der Personalplanung. Wenn einer ausfällt, dann überlegen beide gemeinsam, eine Lösung.

Schlechtes Wetter, viele Pakete

Die Teamleiterinnen sind die ersten, die die Türen gegen 7.15 Uhr aufschleißen. Sobald die Sendungen aus dem Briefzentrum in Aachen ankommen, stehen Thelen und Hüring mit den anderen Zustellern vor den Schränken und sortieren die Briefe in die Fächer ein. Unterbrochen wird diese Arbeit dann von der Lieferung der Pakete — die aufgrund des wachsenden Onlinehandels einen Großteil der Arbeit ausmachen. Vor allem in der Wochenmitte kommen viele Sendungen. „Wenn am Wochenende schlechtes Wetter ist, dann sind wir schon vorbereitet“, sagt Thelen. Dann würden nämlich viele Kunden nicht in die Stadt gehen, sondern online einkaufen.

Wenn alle Sendungen sortiert und verladen sind, dann fahren Thelen und Hüring ebenfalls in ihren Bezirk, um Briefkästen zu füllen. „Egal wie viele Hektik vorher hier in der Halle war, sobald im Auto sitze ist der Tag für mich in Ordnung“, sagt Thelen. Hüring ergänzt: „Ich atme auch richtig auf. Es ist dann so, wie nach Hause zu fahren.“

Beide haben in ihrem Leben offensichtlich den richtigen Beruf gewählt. Auch während der Tour gebe es immer wieder Anrufe und Fragen, als Teamleiter sei man ständig im Einsatz. „Ohne die Verantwortung, würde mir aber etwas fehlen“, sagt Thelen. Seit rund 30 Jahren arbeiten Hüring und Thelen bereits für die Post. „Ein Knochenjob, der aber sehr viel Spaß macht“, fasst Hüring zusammen.

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