Livemusikhalle „Rockheaven“: Schwermetallische Klänge begeistern die Zuhörer in Dürboslar

Livemusikhalle „Rockheaven“ : Schwermetallische Klänge begeistern die Zuhörer in Dürboslar

Die Livemusikhalle „Rockheaven“ bot am Wochenende unter anderem ein Konzert mit Metal. Mit dabei waren „Dedpool“, „Shark Tank“, „No Alternative“ und „The Legion:Ghost“.

Eröffnet wurde das Konzert von „Dedpool“ mit Armin Lausberg am Mikrofon, Frank „Oette“ Gonsior (Bassgitarre), Thomas Ratz (E-Gitarre), Roland Watteler (E-Gitarre) und Ralf Lehwandrowski am Schlagzeug. Die Gruppe spielt Groove Metal. „Unsere Musik hat diesen groovigen, druckvollen Metalsound, bei dem viel passiert“, beschrieb Lausberg diesen Stil.

„Dedpool“ steht kurz vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Lifecircles“. Ab Freitag, 26. Oktober, wird dieses auf allen üblichen Kanälen erhältlich sein.

Während des Konzerts spielten die Musiker unter anderem „Rebirth“, den ersten Titel, der auf dem Album zu finden sein wird. „Ich erzähle in dem Titel meine eigene Musikgeschichte“, sagte Lausberg, der nach einigen Jahren der Suche mit „Dedpool“ seinen musikalischen Hafen gefunden hat.

Dabei sang er beispielsweise die Zeile „When the heard pumps blood an the lungs get filled with air“ (Wenn das Herz Blut pumpt und sich die Lunge mit Luft füllt). Ein nicht so freudiges Thema wird mit „Stranger Self“, behandelt. „Die Person in dem Lied kann den Prozess der Persönlichkeitsveränderung nicht aufhalten“, erklärte Schlagzeuger Lehwandrowski.

Der Auftritt von „Dedpool“ wurde mit einem Blitzlichtgewitter der Bühnenbeleuchtung und einigen gehörnten Händen der Gitarristen und der Zuschauer beendet. Es folgte „Shark Tank“, die einzige nicht lokale Gruppe aus Nürnberg.

Die die Metalcore-Band zeigte auch Songs des aktuellen Albums „Sink or Swim“. Darunter „Memory“. „Man sollte niemals aufgeben und es geht immer weiter“, sagte Philipp Pickel (E-Gitarre) zu der Bedeutung des Lieds. Komplettiert wird er von Axel Schuhmann (Gesang), Gökan Sahiner (Bassgitarre und Hintergrundgesang), Martin Grad (Drums) und Daniel Geißler (E-Gitarre).

Etwas pikanter wurde es bei „No Alternative“, bei der Band und Zuschauer durch das Erheben des Mittelfingers ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass setzten. Hierbei zeigte der Sänger der Gruppe, Schuhmann, nicht nur das typische Schreien der Musikrichtung, sondern auch melodischen Gesang.

„Die Location ist mega gut“, sagte Philipp Pickel zu „Rockheaven“, die Halle hat erst vor kurzem eröffnet (wir berichteten).

The last but not least betrat „The Legion:Ghost“ die Bühne. Dabei zeigen Kevin Kearns (Gesang), Ben Overmann (Schlagzeug), Uli Werner (Gitarre), Klaus Sommer (Gitarre) und Markus Ganzmann (Bass) ihren Modern Metal. Während des Gigs wurde auch „Take Away My Scars“ gespielt. Dazu sagte Kearns: „Das ist ein Love-Song. Es geht darum, nach vielen Enttäuschungen jemanden zu finden, der vieles besser macht, so dass man wieder Vertrauen fassen kann.“

Das Publikum feiert

Bei „Ruins“ kam zu „The Legion:Ghost“ auch der Sänger von „Dedpool“, Armin Lausberg, wieder auf die Bühne. Mit Kearns sangen die beiden zusammen den Song. Wie auch den Rest des Auftrittes feierte das Publikum mit Applaus und Headbangen diese Aktion. Sozialkritischer wurde es bei „Thy Will Be Done“. Das Lied setzt sich kritisch mit der modernen Medienlandschaft auseinander.

(mio)