Jülich: Schwarze Park-Zahlen

Jülich: Schwarze Park-Zahlen

Im Juni ist es ordentlich gelaufen im Brückenkopf-Park. Bei den verkauften Tageskarten verzeichnete die Betreibergesellschaft ein Plus von fast 900 und schrieb laut Heinrich Horrig, „Chef vom Dienst”, „nach langer Zeit wieder schwarze Zahlen”.

Die großen Hoffnungen ruhen auf den Sommerferien, die traditionell die Zahlen in die Höhe schnellen lassen. Wenn das Wetter in den nächsten sechs Wochen mitspielt, dürfte der Park auch sein Gesamtergebnis verbessern. Noch sind im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres 20.500 Tickets weniger gelöst worden.

Den Optimismus beziehen die Verantwortlichen auch aus dem attraktiven Angebot. Das Feuerwerk-Spektakel „Flammenzauber” steht am 17. und 18. Juli auf dem Plan, das zuletzt 12.000 Besucher lockte. Am 26. Juli werden vor allem die jungen Gäste angesprochen, die bei den „Märchenträumen” von 12 bis 18 Uhr an acht Stationen erstmals fabelhafte Geschichten und mehr geboten bekommen (ohne Zusatzeintritt).

Vize-Geschäftsführer Hans-Josef Bülles griff am Donnerstag die Diskussion über Behindertentoiletten in Jülich auf und erklärte eine Neuerung: „Wir sind ein barrierefreier Park - mit Ausnahme des historischen Bereiches - und dankbar, dass das vor zehn Jahren bei der Planung schon bedacht wurde.” Auf Kundenanregung wurde nun auch ein neuer Ausgang geschaffen. Am Lindenrondell können Rollstuhlfahrer mit Euroschlüssel das Gelände nach Kassenschluss über eine spezielle Tür verlassen. Das war bislang nur über die Drehkreuze möglich.

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