Juelich: Schulsozialarbeit in Jülich: Wichtig, aber unsicher finanziert

Juelich : Schulsozialarbeit in Jülich: Wichtig, aber unsicher finanziert

Die Soziale Arbeit durch Fachkräfte an den Jülicher Schulen hat sich auch im Jahr 2017 bewährt und wurde stark nachgefragt. Zu diesem Ergebnis kommt die Stadtverwaltung, das sie im Schul- und Sozialausschuss präsentierte. 3700 schulpflichtige Kinder aus rund 3260 Familien gab es im Berichtsjahr.

Etwa jedes dritte Kind habe an sozialpädagogischen Angeboten oder Beratungsmöglichkeiten teilgenommen. „Viele Ratsuchende ließen sich auch auf eine längerfristige Begleitung bei der Lösung der Probleme ein“, schreibt die Verwaltung. Beratungsangebote habe etwa jede sechste Familie in Anspruch genommen. Die Sozialarbeit werde auch von den Schulen als Unterstützung und Ergänzung angenommen.

Problem sei aber, dass die Finanzierung der Stellen unsicher und befristet sei. Das bedeutet, dass immer wieder gut eingearbeitete Kräfte verloren gingen. Auch jetzt habe die Bezirksregierung „leider wieder nur zugesagt, die bisherigen Stellen bis 2020 zu finanzieren“. Der Ausschuss sah das ebenfalls kritisch.

(-vpu-)