Schlagerfestival des Kreises Düren am Indemann mit Peter Wackel & Co.

Schlagerfestival auf der Goltsteinkuppe : Beim Sommerleuchten mutiert der Inde- zum Ballermann

Warum soll man zum Partyfeiern nach Mallorca fliegen, wenn man das Ganze auch vor der Haustüre haben kann? Das Programm des mittlerweile fünften Sommerleuchtens am Indemann richtete sich in diesem Jahr speziell an alle, die gerne richtig ausgelassen feiern wollen.

„Ich denke, wir haben auch diesmal wieder eine bunte Mischung bekannter Musiker nach Inden geholt, bei der alle auf ihre Kosten kommen. Leider hat es die unglaubliche Hitze nicht ganz gut mit uns gemeint“, berichtet Landtat Wolfgang Spelthahn (CDU), der erneut die Schirmherrschaft des Events übernommen hat, das von der Indeland-Entwicklungsgesellschaft und dem Kreis Düren organisiert wurde.

Obwohl aufgrund der Trockenheit erneut das obligatorische Feuerwerk ausfallen musste, waren zahlreiche Gäste gekommen, um gemeinsam zu feiern. Neben den Lokalgrößen „Echte Fründe“ standen diesmal Peter Wackel, Ina Colada und Axel Fischer auf der Bühne und begeisterten das Publikum. Natürlich war für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt, und ein Shuttleservice brachte in kurzen Abständen alle Besucher vom Parkplatz zum Aussichtspunkt auf der Goltsteinkuppe.

Für die richtige musikalische Untermalung zwischen den Auftritten sorgte DJ Fosco, und  die Moderation des Abends hatte erneut Stephan Kaußen übernommen. Schattenplätze waren sehr gefragt, und mit mitgebrachten Wassersprühflaschen sorgte das Publikum selbst zwischenzeitlich für Abkühlung. Den Anfang machten, passend zum Wetter als Anheizer, die „Echten Fründe“ und hatten ein großes Repertoire an kölschen Hits mitgebracht, die alle mitsingen konnten. Neben „Kumm mer levve“ und „Zo Fooss noh Kölle jonn“ standen auch Lieder wie „Hück steiht de Welt still“ auf dem Programm, und als Zugabe wurden dann Ohrwürmer wie „Stääne“ von „Klüngelköpp“, „Für die Iwigkeit“ von „De Räuber“ und „Kölsche Jung“ von „Brings“ gespielt.

Mit ihren Party-Hits wusste auch Ina Colada das Publikum zu begeistern. Neben „Wodka mit irgendwas“ und mehreren Nena-Songs präsentierte sie auch eine neue eigene Version von BAPs „Verdamp lang her“. Zum Abschluss lieferte sie noch den 70er-Jahre-Klassiker „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm.

Zwischen den Auftritten der Musiker erlebten die Zuschauer auch einen öffentlichen Heiratsantrag, der selbstverständlich angenommen wurde, und der kleine Max aus dem Publikum durfte beim Auftritt von Peter Wackel sogar kurz den Part des Schlagzeugers übernehmen.

Auch Axel Fischer war im Schlagerbereich unterwegs und fuhr mit dem Publikum nach „Amsterdam“, sagte seiner „Bella Ciao“ und hatte ebenfalls ein Nena-Medley mitgebracht. Neben „I want it that way“ von den Backstreet Boys hatte er auch „Nessaja“ im Gepäck, und beim Finale sangen alle ausgelassen von „Norderney“.

Zum Finale eines feierfreudigen Abends betrat Peter Wackel die Bühne und alle stimmten bei seinem Sommerhits „I love Malle“, „Scheiß drauf! Mallorca ist nur einmal im Jahr“, „Ich verkaufe meinen Körper“ und „Schwarze Natascha“ lauthals mit ein. Natürlich kam er nicht ohne Zugabe von der Bühne. Lautstark hallten „Joanna“, „Chöre“ und der Partyklassiker „Von Freitag bis Montag“ über den Platz vor dem Indemann.

Alle Musiker zeigten sich nach ihren Auftritten sehr erfreut, dass die immensen Temperaturen der Feierlaune nicht geschadet hatten und ordentlich mitgesungen und gefeiert wurde. Nach der positiven Resonanz darf man schon auf das nächste Sommerleuchten am Indemann gespannt sein.

(bw)
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