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Start des Wintersemesters: Rund 800 Erstsemester erkunden die FH Jülich

Start des Wintersemesters : Rund 800 Erstsemester erkunden die FH Jülich

Zum Start des neuen Semesters starten an der FH Jülich insgesamt 773 Erstsemester. Zu Beginn stehen erst einmal die Orientierungstage an, um den Campus besser kennenzulernen. Außerdem stehen den Erstis Tutoren zur Seite, die mit ihren Erfahrungen helfen können.

773 neue Studierende zählt die Fachhochschule Campus Jülich zum neuen Wintersemester. 773 Frauen und Männer, davon 199 im Fachbereich Chemie und Biotechnologie, 352 in der Medizintechnik und Technomathematik sowie 222 Energietechniker, die nach dem Abschluss im jeweiligen Zweig beruflich Fuß fassen wollen.

Zu Beginn des Studiums stehen am Campus Jülich die Orientierungstage, an denen das Campusleben mit Blick auf das Studium und Studentenleben erklärt wird. Hierbei wurde die Masse an Erstsemestern von dem Prorektor für Hochschulentwicklung, Prof. Dr. Michael Wulf, mit einigen Weisungen für die kommenden drei Jahre willkommen geheißen. „Ich begrüße sie auf dem internationalen Wissenschaftscampus, denn von den ungefähr 3500 Studierenden sind circa 30 Prozent ausländische Studierende mit dabei. Das ist ihre Chance, Kontakte zu knüpfen und ihre Kompetenzen zu erweitern, indem sie sich zusammentun“, sagte Wulf und weiter: „Jülich ist eine internationale Wissenschaftsstadt mit dem Campus und dem Forschungszentrum Jülich, bei dem Wissenschaftler aus 75 Ländern vertreten sind.“

Auch der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Gunia trat vor die Studienanfänger und sagte: „Kommen Sie auch einmal von ihrem Berg runter in die Stadt. Dort finden Sie eine ganze Menge, das für Sie interessant sein könnte.“ Anschließend erwähnte er den Brückenkopf-Park, den Kulturbahnhof sowie die Gastronomie und empfahl, auch auf die Vereine Jülichs zuzugehen.

Tutor Benedikt Sentis gibt seine Erfahrungen, die er innerhalb seines Studiums gesammelt hat, an die Erstsemester weiter. Foto: Mira Otto

Einer von den 773 ist Samuel Enßle. Noch keinen Monat ist sein Umzug aus Berkheim in Baden-Württemberg her. „Ich möchte später in meinem Job mehr Verantwortung übernehmen. Außerdem macht es Spaß, etwas Neues zu lernen“, sagte Enßle, der nach einer Ausbildung als Chemisch-technischer Assistent und drei Jahren im Beruf seine Fachhochschulreife nachgeholt hat, um Angewandte Chemie studieren zu können. Jana Saue aus Aachen hat sich ebenfalls die Fachhochschule ausgesucht. Die angehende Biotechnologin zog die praxisorientierte Lehre auf dem Campus an.

Ebenfalls Biotechnologie wird nun auch Odysseas Nowak aus Eupen studieren. „Meine Lehrerin hat mich auf den Campus Jülich aufmerksam gemacht. Die Gebäude sind noch sehr neu“, sagte er. Beide sind Pendler und haben sich mit Jülich als Stadt noch nicht auseinandergesetzt. Die Vorteile der Praxisbezogenheit betont auch Benedikt Sentis. Er ist in seinem Studium schon fortgeschritten und begleitete die „Neuen“ auf dem Campus als Tutor. „Ich bereue meine Entscheidung hier zu studieren nicht“, sagte er.