Polizei mahnt zur Vorsicht im Straßenverkehr: Rübenkampagne beginnt und geht bis zum Jahreswechsel

Polizei mahnt zur Vorsicht im Straßenverkehr : Rübenkampagne beginnt und geht bis zum Jahreswechsel

Wie in jedem Herbst beginnt auch nun wieder die sogenannte Rübenkampagne. Aus den umliegenden Orten werden die Zuckerfabrik in Jülich und die Verarbeitungsstätten in den Nachbarkreisen in den nächsten Wochen mit Rüben beliefert.

Dieses Jahr startet die Kampagne am Mittwoch, 18. September, und wird voraussichtlich bis zum Jahreswechsel andauern.

Während der Rübenzeit bringen Lastwagen große Ladungen frisch geernteter Rüben direkt von den Feldern zu den Fabriken. Das erhöhte Verkehrsaufkommen und die die hohe Anzahl an großen Lkw, die oftmals zusätzliche Hänger ziehen, fordere von allen Verkehrsteilnehmern eine erhöhte Aufmerksamkeit, um gefährliche Situationen und Unfälle zu vermeiden, warnt die Polizei und gibt folgende Hinweise: Von Montag, 6 Uhr, bis Samstag, 20 Uhr, ist für die Zuckerfabrik in Jülich eine 24-Stunden-Anlieferung geplant.

Vor allem im Stadtgebiet Jülich kann es daher im Bereich des Kreisverkehrs in Höhe der Fabrik, aber auch im Kreuzungsbereich der Römerstraße/Brunnenstraße/Wiesenstraße und auf der Alten Dürener Straße in Höhe der Zufahrt des Lidl zu Beeinträchtigungen kommen. Gerade in Kurvenbereichen oder an Einmündungen kommt es immer wieder vor, dass Rübentransporte einzelne Früchte ihrer Ladung verlieren, die nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu unerwarteten Brems- oder Ausweichmanövern veranlassen. Auch mit einer Verschmutzung der Fahrbahn durch zurückbleibende Erdanhaftungen muss gerechnet werden.

Eine weitere gefährliche Situation kann entstehen, wenn die meist langsam fahrenden Rübentransporter überholt werden. In diesem Zusammenhang sei es unerlässlich, betont die Polizei, ausschließlich bei klarer Verkehrslage zu überholen und sich an ausgeschilderte Überholverbote zu halten.

Während der gesamten Rübenkampagne werden auf den Hauptzulieferstrecken, insbesondere der Landesstraße 241 und den Bundesstraßen 55 und 56, immer wieder Geschwindigkeitskontrollen von der Polizei durchgeführt. Während der letztjährigen Rübenkampagne wurde ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rübentransportfahrzeugs registriert. In den zurückliegenden Jahren waren Unfälle aber auch immer wieder auf überhöhte Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, beispielsweise überholende Autos, zurückzuführen.

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