Rudelsingen im Kulturbahnhof: Von Nena bis Bon Jovi

Rudelsingen im Kulturbahnhof : Von Nena über Sting bis Bon Jovi

Dass der große Saal des Jülicher Kulturbahnhofs eine tolle Akustik hat, konnte er beim mittlerweile vierten Rudelsingen erneut unter Beweis stellen.

Passend zur Vorweihnachtszeit brachten Gika Bäumer und Lutz Angermann zahlreiche Klassiker der Musikgeschichte und auch einige besinnliche Stücke mit in die Herzogstadt und konnten hierbei natürlich auf tatkräftige Unterstützung des sangesfreudigen Publikums zählen. Per Beamer wurde der jeweilige Songtext an die Wand geworfen, und während Bäumer am Mikrofon für die richtige Stimmung sorgte, wurde sie von Angermann am Piano begleitet.

Mit dabei waren die Hits der vergangenen Jahrzehnte vom Schlager über den Rock- und Popsong bis hin zum klassischen Weihnachtslied. Los ging es direkt mit dem 80er-Jahre Nena-Klassiker „Leuchtturm“ über Fools Gardens „Lemon Tree“ oder „California Dreamin“ von The Mamas and the Papas. „Es war toll zu sehen, wie alle Leute im Saal zu Moon River geschunkelt und mitgesungen haben. Es macht immer wieder Spaß, mit den Jülichern einen so schönen Abend zu verbringen“, berichtet Bäumer über ihre Eindrücke.

Neben diesem Filmklassiker, der einst von Audrey Hepburn gesungen wurde, durften natürlich die Beatles mit „Yellow Submarine“ nicht fehlen, mit Chris Roberts „Du kannst nicht immer 17 sein“ wurde die Schlagersparte bedient und Sting durfte von seinem „Englishman in New York“ berichten. Besonderen Anklang fand der 90er-Jahre Klassiker „Whats up?“ von den Four non Blondes und es wurde richtig gerockt zu Bon Jovis „Its my Life“.

Laut mitgesungen wurde ebenfalls bei Adeles „Rolling in the Deep“, Juliane Werdings „Der Tag, an dem Conny Kramer starb“, Abbas „Gimme Gimme“ und bei dem zunächst nicht jedem bekannten „Gefangenenchor aus Nabucco“ von Verdi. Die 70er Jahre durften bei Dschingis Khans „Moskau“ wieder auferstehen, die Ärzte schmetterten ihren „Schrei nach Liebe“ und passend zur besinnlichen Jahreszeit durfte Ben E. Kings „Stand by me“ nicht fehlen.

Mit dabei war auch France Galls „Zwei Apfelsinen im Haar“, Leonard Cohens „Hallelujah“ und John Lennon durfte bei „Imagine“ von einer besseren Welt träumen. In der Vorweihnachtszeit durften die echten Klassiker selbstverständlich nicht fehlen, und der ganze Saal sang laut „Leise rieselt der Schnee“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Die Reihe des Jülicher Rudelsingens wird nach diesem erneuten Erfolg natürlich fortgesetzt und Gika Bäumer und Lutz Angermann werden erneut mit vielen Hits am 11. April 2019 in die Herzogstadt kommen.

(bw)
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